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Oxford Studie: Veganer erleiden zu 43 Prozent häufiger Knochenbrüche als Fleischesser

Man ist, was man isst. Ernähren sich Veganer also gesünder als Carnivoren? Eine neue Studie aus England gibt darauf eine interessante Antwort.

Älterer Mann mit gegipstem Arm im Krankenhaus
Veganer erleiden doppelt so häufig Brüche wie Fleischesser Foto: imago images / Westend61

Erhöhtes Knochenbruchrisiko

Eine Studie von Wissenschaftlern der renommierten englischen Universität in Oxford ergab, dass Veganer ein mehr als doppelt so hohes Risiko haben, eine gebrochene Hüfte zu erleiden als Fleischesser. Dabei steigt die Wahrscheinlichkeit mit dem Alter, Männer sind weniger stark betroffen als Frauen.

In der Studie, an der mehr als 50.000 Briten teilnahmen und die über zwei Jahrzehnte lief, wurde festgestellt, dass der Verzicht auf Tierfleisch die Knochen schwächt - und Osteoporose auslösen kann.

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Kalzium- und Proteinmangel

Im Vergleich zu Menschen, die im Testzeitraum Fleisch und Fisch aßen, stellten die Wissenschaftler fest, dass Menschen mit einer geringeren Kalzium- und Proteinzufuhr besonders anfällig für Hüft-, Bein- und Wirbelsäulenbrüche waren.

Veganer hatten zudem ein um 43 Prozent höheres Risiko, überhaupt eine Fraktur zu erleiden. Dies gilt insbesondere für das Bein, die Wirbel und das Schlüsselbein.

Kein Fleisch = mehr Brüche

Dr. Tammy Tong, Leiterin der Studie fasst zusammen: "Wir stellten fest, dass Veganer ein höheres Risiko für Totalfrakturen hatten, was über einen Zeitraum von 10 Jahren zu fast 20 zusätzlichen Fällen pro 1000 Personen führte, verglichen mit Menschen, die Fleisch aßen."

Während des Berichtszeitraums traten insgesamt 3.941 Fälle auf, darunter 566 Arm-, 889 Handgelenk-, 945 Hüft-, 366 Bein-, 520 Knöchel- und 467 Frakturen an Schlüsselbein, Rippen und Wirbelkörper.