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Ratgeber

Vater werden: Diese Dinge verändern sich für Männer nach der Geburt des ersten Kindes

Vater zu werden verändert alles, denn die Geburt des ersten Kindes stellt die Welt nicht nur für die frischgebackene Mutter komplett auf den Kopf. Wie du dich für diese aufregende Zeit wappnen kannst, erfährst du hier.

Vater sein: Diese Dinge verändern sich für Männer nach der Geburt des ersten Kindes
Hallo Baby: Auch für Väter eine Herausforderung iStock / Anchiy

Vater werden – und plötzlich ist alles neu

Jeder frisch gebackene Vater kennt das Gefühl nach der Geburt des ersten Kindes: Mutter und Baby stehen im Mittelpunkt der Fürsorge und vom Mann wird erwartet, dass er funktioniert ohne Fragen zu stellen.

Dabei steht auch die Welt von Vätern Kopf und auch ihr Leben verändert sich von Grund auf. Eine erste Orientierungshilfe geben unsere Tipps von jungen Elternpaaren.

Eine neue Rolle: Der Vater als Gegenstück zur Mutter

Nach der Geburt hat die frisch gebackene Mama quasi einen Vorsprung: Sie konnte bereits während der Schwangerschaft eine enge Bindung zu ihrem Baby herstellen und verliebt sich meistens noch mehr in das Kleine, sobald es da ist.

Für Väter ist das anders: Die Verbindung entsteht erst nach der Geburt und wächst langsamer – das macht das Band zu deinem Kind aber nicht weniger stark oder gar weniger wert!

Trotzdem fühlen sich manche Männer in den ersten Wochen und Monaten wie Zuschauer in ihrem eigenen Leben: Das Kind ist fixiert auf die Mama, der Papa spielt (erstmal) nur die Nebenrolle.

So komisch sich das anfühlt, nehmen Väter genau hier eine wichtige und starke Rolle ein: Den Part, der nicht ganz so hormongeschüttelt agiert.

Das ist vor allem in den ersten Tagen nach der Geburt wichtig, wenn Unsicherheiten, Ängste und Sorgen noch groß sind. 

Gute Freunde darf niemand trennen

Diese Veränderung gilt sowohl für den Vater als auch für die Mutter: So überwältigend die Geburt des ersten (und jedes weiteren) Kindes sein kann, so wichtig ist es, seine sozialen Kontakte aufrecht zu erhalten.

Egal, wie anstrengend eure kleine Familie ist: Schafft Raum, um eure Freunde zu sehen.

Lade deine Kumpels in den ersten Monaten zu euch nach Hause ein, dann braucht ihr keinen Babysitter. Das geht dann gut, wenn ihr den Glanz der perfekten Gastgeber abschüttelt und euren Freunden auch mal zutraut, bei euch aufzuschlagen, obwohl die Wäsche nicht gewaschen ist.

Lieber Papa… markier' nicht den Harten!

Ganz egal, was für ein taffer Macker du vor der Geburt deines ersten Kindes warst: Du wirst an deine Grenzen stoßen und zwangsweise etwas weicher werden – nicht nur am Bauch!

Für frisch gebackene Väter ist es deswegen wichtig, auch mal Stop zu sagen. Steh dazu, wenn du überfordert, müde, gereizt, überfragt, emotional oder sonst etwas bist. Nur so kann deine Liebste verstehen, was in dir vorgeht und Rücksicht auf dich nehmen.  

Vater werden: …und was ist jetzt mit Sex?!

Apropos deine Liebste: Streich den Mythos, dass alle frisch gebackenen Mütter keinen Sex mehr haben wollen, aus deinem Kopf! Das mag auf manche Frauen zutreffen. Andere aber haben gerne und viel Sex nach der Geburt.

Wichtig ist allerdings zu wissen, dass ihr nicht direkt nach der Geburt wieder Spaß haben könnt. Egal, ob deine Freundin/Frau eine natürliche Geburt oder einen Kaiserschnitt hatte, in beiden Fällen muss sich der Körper erst einmal erholen. In der Regel raten Ärzte dazu, zwischen vier bis sechs Wochen zu warten. In dieser Zeit verheilt beispielsweise die Wunde, die die Ablösung der Plazenta während der Geburt in der Gebärmutter hinterlässt.

Generell gilt: Das Thema Sex musst du sensibler angehen als vor dem Kind. Viele Frauen fühlen sich nach der Geburt nicht mehr so sexy und sind deswegen unsicher. Komplimente und liebevolle Worte helfen, unter Druck setzen nicht.

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