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Reise-Update

Deine Festung, deine Regeln: Urlaub im Spitbank Fort-Luxushotel

Deine Festung, deine Regeln! Unter diesem Motto kann man sich im Luxushotel auf offener See hinter meterdicken Betonmauern austoben und erholen.

Spitbank-Fort-Hotel
Das Spitbank-Fort-Hotel Matador / Amazing Venues

Spitbank-Fort: Urlaub im Luxus-Hotel auf offener See

Helikopter-Drop-offs, Speedbootrennen, feiern auf einer Privatinsel – Urlaub unter Männern ist längst nicht mehr Ballermann.

Der Adrenalinjunkie will befriedigt werden. Wer das ganze Jahr über Verantwortung trägt, im Job und im Privatleben, braucht eine Auszeit unter seinesgleichen.

Einen wahren Männertrip. Nicht das, was die Suchmaschine unter dem Begriff "Männerabenteuer" ausspuckt.

Wer bei Spa auf der Alm, hochwertiger Bartpflege oder Baden in Bier bereits Adrenalinschübe verspürt, sollte ruhig weiterhin am Ballermann an bunten Strohhalmen saugen.

Drei ehemalige englische Marinefestungen in der Nähe von Portsmouth bieten dagegen Action für echte Typen, gepaart mit Luxus hinter meterdicken Mauern.

Erbaut als Verteidigungslinie gegen feindliche Angriffe stehen sie nun offen für alle, denen der Sinn nach etwas Speziellem steht.

Im No Man's Fort, der größten der drei künstlichen Festungsinseln, die das Solent-Forts-Kollektiv bilden, wird beim Betreten der Räumlichkeiten die Lage mitten auf dem Wasser für einen Augenblick nebensächlich.

Wer eben noch mit dem Schnellboot vorgefahren oder im Helikopter in James-Bond-Manier angereist ist, betritt nun den Unterschlupf jenes Maskulinum: Weinkeller, Zigarren, Pokertische und Jacuzzis auf dem Dach.

Die Lasertag-Arena in historischen Gemäuern komplementiert den Abenteuerspielplatz für Männer. Im Niemandsland kann man ungestört die ultimative Party feiern, der nächste Nachbar ist mehrere -Kilometer Bootsweg entfernt.

Offshore-Luxushotel Matador / Amazing Venues

Für den Hangover verbergen sich hinter der in die Jahre gekommenen Steinfassade luxuriöse Hotelzimmer, allen voran die Leuchtturm-Suite.

Während die frei stehende Badewanne direkt neben dem Kingsizebett in jedem gewöhnlichen Luxushotel stehen könnte, erinnern die in der Decke eingelassenen Stahlträger und -nieten hier beim Öffnen der Augen unmissverständlich an die Vergangenheit und die Exklusivität des Ortes.

Solent Forts: Als Abwehrbollwerk gegen Napoleon gedacht

Rückblick: Im 19. Jahrhundert von Premierminister Palmerston zum Bau befehligt, sind die Forts zu der Zeit eine der teuersten Investitionen in der Geschichte der Royal Navy.

Doch die Invasion durch Napoleon bleibt aus, der Name Palmerstons Follies (Palmerstons Dummheiten) dagegen an den Mauern der Festungen haften.

Totale Fehlplanung lautet das Urteil. In den folgenden zwei Weltkriegen nutzt das Militär die Forts, bis die Anlage schließlich außer Dienst gestellt und verkauft wird. Etliche Glücksritter versuchen den einzigartigen Gebäuden eine neue Bestimmung einzuhauchen.

Die Liste jener, die sich wirtschaftlichen Erfolg versprechen und den Ruin ernten, führt Pechvogel Pooni an.

In einem regelrechten Akt der Verzweiflung verschanzt er sich – angeblich dem Wahnsinn nah – auf seiner Privatinsel, als sein Betrieb eingestellt und verkauft werden soll. Durch eine Zwangsräumung muss er letztendlich seinen Traum aufgeben.

Nach rund 100 Jahren Misserfolg und zerplatzten Träumen entscheidet sich Mike Clare schlussendlich die historischen Seefestungen in ein Resort umzuwandeln.

Das britische Clarenco-Unternehmen- besitzt bereits eine Reihe von alten Burgen und Schlössern, die zu Luxushotels ausgebaut wurden. Erfahrung, die sich auszahlt.

Luxus trifft auf Rustikales Matador / Amazing Venues

Dicke Mauern gepaart mir sehr viel Glas, edle Möbel und ein maritimer Look sorgen für eine Wohlfühlatmosphäre, ohne dabei spießig zu wirken. "Die größte Herausforderung war das Verschiffen und die Montage brandneuer Generatoren auf Spitbank und No Man’s Fort.

Das waren mächtige Generatoren, die Clarenco von einem Krankenhaus kaufte, das sie nur als Sicherungen für den Notfall hatte", erzählt Tracey Clinton von den Solent Forts.

Per Helikopter: Anreise wie in James-Bond-Filmen

Wer heute unter der Glaskuppel des Atriums entlangschreitet und die Wendeltreppe zum Rooftop emporsteigt, kann dank der perfekt durchdachten Energieversorgung Vodka-Martini – natürlich geschüttelt, nicht gerührt – oder Whisky-Cola auf der beleuchteten Dachterrasse im beheizten Jacuzzi genießen.

Mit Blick auf den Helikopterlandeplatz. Fast erwartet man, dass gleich Sean Connery wie in "You only live twice" einen Ein-Mann-Hubschrauber mit Nebelmaschine und Raketenwerfer aus einer Kiste zusammensetzt und zur nächsten Mission aufbricht.

Hubschrauberlandeplatz inklusive Matador / Amazing Venues

"Deine Festung, deine Regeln" lautet einer der Leitsprüche. "Wir sind so ziemlich offen für alles. Wenn du also eine besondere Anfrage hast, so außergewöhnlich sie auch sein mag, frag einfach. Wenn es möglich ist und legal, werden wir es mit ziemlicher Sicherheit hinbekommen", verspricht Tracy.

Der Privatkoch bereitet von frischen Meeresfrüchten bis hin zum Barbecue alles nach Gusto zu. Möglich sind hier auch Junggesellenabschiede unter dem Motto: "Was auch immer du für deinen exklusiven Aufenthalt planst, mach es spektakulär."

Das sogenannte Luxury Stag Weekend kostet rund 300 Euro pro Person, inklusive Brunch, Übernachtung in der Junior Suite, Angeln, Tour mit dem Rib, Laser-Battle, privates Drei-Gänge-Menü im Leuchtturm und Rum-Verkostung.

Oben im Leuchtturm Matador / Amazing Venues

Das Kontrastprogramm zu Komfort und Luxus bildet die dritte Insel im Bunde, das Horse Sand Fort.

Im Gegensatz zu den prachtvoll umoperierten Schwestern No Man’s und Spitbank zeigt sie ihr wahres, unverfälschtes Gesicht.

Die faszinierende Geschichte dieser einzigartigen Seeverteidigungsanlage. Hier wurde tatsächlich seit Jahrzehnten kein Finger gerührt und alles ursprünglich belassen.

Wer sich also nicht entscheiden kann, macht einfach alle drei Forts an drei Tagen unsicher.

Über Matador
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