Corona-Update

Unternehmen Curevac macht Hoffnung auf baldigen Impfstoff

Alle, wirklich alle Menschen haben die Nase gestrichen voll vom, aber hoffentlich nicht mit dem Virus. Die gesamte Gesellschaft dreht im Grenzbereich. Möglicherweise kommt aber jetzt bald ein Impfstoff.

Arzt mit Impfstoff
Arzt mit Impfstoff Foto: iStock / Natali_Mis

Impfstoff als Königsweg

Es wäre ein Meilenstein bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie: ein dauerhaft funktionierender Impfstoff. Genau das scheint jetzt in greifbare Nähe gerückt zu sein.

Der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens Curevac, Franz-Werner Haas, geht momentan davon aus, dass ein funktionierender, ausreichend getesteter und damit sicherer Impfstoff im ersten Halbjahr 2021 vorliegen wird. Dies deckt sich mit den bisherigen Zeitangaben, die der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden.

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Beschleunigter Zeitplan

Noch schneller allerdings sieht Peter Kremsner, Direktor am Tübinger Institut für Tropenmedizin, die erlösende Impfung am Horizont aufziehen. Er ist sich sicher, dass besagter Impfstoff bereits Anfang nächsten Jahres zur Verfügung stehen könnte: "Ich glaube, dass wir im Winter – also Januar oder Februar - einen Impfstoff haben werden."

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) betont, dass es seitens der Politik keinen Druck auf die forschenden Unternehmen gäbe. Es gelte der Grundsatz "Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht."

Erste Ergebnisse der Testphasen

Die Ergebnisse der ersten Testphase sind in zwei Wochen zu erwarten. Vor zwei Tagen hat Curevac die zweite von drei Testphasen mit etwa 700 gesunden Freiwilligen eingeläutet.

Erste Daten dieses Abschnitts werden für das vierte Quartal 2020 erwartet. Im Anschluss beginnt dann die dritte und letzte Probephase der klinischen Studie, an der etwa 30.000 Probanden teilnehmen.