Tatort Potsdam Unbekannte treten Hund tot. Polizei sucht Zeugen

03.08.2017
Chihuahua Arthur wurde in Potsdam von Unbekannten zu Tode getreten. Die Polizei sucht Zeugen
©  Facebook/ Tierrettung Potsdam e.v.

Im Havel Nuthe Center in Potsdam wurde der kleine Chihuahua Arthur am Montagmittag brutal getreten. Er starb kurze Zeit später infolge seiner Verletzungen.

Arthurs Frauchen war einkaufen und hatte den kleinen Hund darum an einer Bank vor dem Einkaufszentrum angebunden. Während sie ihre Einkäufe erledigte, hörte die Frau, wie der Hund bellte und rannte sofort nach draußen. Dort sah sie ihren Hund am Boden liegen.

Aufgrund der offensichtlich schweren Verletzungen des Tieres brachte Arthurs Frauchen es sofort zum Tierarzt. Dort stellten Tieräzte fest, dass dem Hund sämtliche Rippen gebrochen wurden. Arthur verstarb kurze Zeit später.

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Der Polizei sagte die Frau später, dass sich eine Familie mit drei Kindern in der Nähe ihres Hundes aufgehalten habe. Der Mann hätte wohl eine Bemerkung gemacht, die darauf hindeutete, dass seine Frau den Hund verletzt habe.

Nun suchen die Beamten nach den Tätern beziehungsweise dem Täter, die/der gegen das Tierschutzgesetz verstoßen hat.

Arthurs Frauchen beschrieb die Familie, die sie vor Ort sah, wie folgt:

  • Vater: schlank, ca. 1,75 m groß und ungefähr 30 Jahre alt
  • Mutter: ebenfalls schlank, auch 1,75 m groß, ca. 30 Jahre alt und mit gewelltem, dunklen Haar
  • Die zwei Mädchen und der Junge trugen alle helle Kleidung und waren wohl im Kindergartenalter.
  • Das Paar soll Russisch miteinander gesprochen haben.

Wer Hinweise zu den vermeintlichen Verantwortlichen hat, wird darum gebeten, sich unter der Nummer 0331-5508-1224 bei der Polizei zu melden. Insbesondere ein junges Pärchen, das die geschockte Hundehalterin vor Ort noch getröstet hat, wird gebeten, sich zu melden.

Die Tierrettung Potsdam hat unterdessen gestern Abend eine Mahnwache vor dem Havel Nuthe Center in Potsdam abgehalten, um dem armen Hund Arthur zu gedenken. Außerdem hat der Verein eine Belohnung von 355 Euro für sachdienliche Hinweise ausgesetzt.

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