News-Update

Hauswinkelspinnen überfallen deutsche Wohungen - so wirst du die Biester los

Sie sind selbst mit viel gutem Willen nicht als die hübschesten Tiere zu identifizieren: Spinnen. Manche Menschen haben regelrechte Panik vor ihnen. Für Sie bricht jetzt eine bittere Zeit an.

Deutsche Hauswinkelspinne
Die Deutsche Hauswinkelspinne ist auf dem Vormarsch Foto: imago images / blickwinkel

Spinnen auf dem Vormarsch

Man muss keine Arachnophobie, also panische, unkontrollierbare Angst vor Spinnen haben, um den Standpunkt zu vertreten, kleine krabbelige Untermieter mit acht Beinen seien nicht die idealen Zimmergenossen.

Oder anders ausgedrückt: "Raus mit die Viecher!" Und zwar schnell. Das Problem dabei ist, dass die Spinnen aktuell die exakt gegenteilige Marschroute auf ihrer To-do-Liste stehen haben.

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Hauswinkelspinne mietet sich ein

Allen voran krabbelt die Hauswinklespinne gerade in Richtung menschliche Behausungen, denn im einsetzenden Herbst wird es ihr draußen zu kalt und sie erinnert sich an all die schönen versteckten und warmen Plätze in unseren Wohnungen.

Darüber hinaus ist im Herbst, wie der Focus zu berichten weiß, auch noch Paarungszeit dieser Spezies und so können wir uns darauf einstellen, demnächst von ihr heimgesucht zu werden. Sprichwörtlich.

Abwehrmaßnahmen

Die Hauswinkelspinne ist dabei so groß, dass sie nicht mehr durch kleine Ritzen ins Haus kommt, sondern schon offene Fenster oder Türen benötigt.

Damit ist auch gleich klar, wie der Hauptabwehrmechanismus gegen diesen ungebetenen Besuch funktioniert: Am besten die Fenster mit einem stabilen Insektengitter versehen.

Weitere Abwehrmaßnahmen

Von Hausmitteln wie ätherischen Ölen oder Lavendel rät der Münchener Schädlingsbekämpfer Sebastian Manz ab: "Die bringen gar nichts. Da hilft nur die Chemiekeule in Form von sprühbaren Pestiziden." Eine joberhaltene Meinung.

Wer übrigens alte Nester der Hauswinkelspinne hinter Möbeln oder in anderen stillen Winkeln findet, sollte diese entfernen. Ansonsten ziehen die ungewollten Untermieter dort gleich wieder ein.

Fazit

Man kann also Einiges tun, um die Wahrscheinlichkeit des Einnistens der Hauswinkelspinne zu reduzieren, ganz verhindern lässt es sich sicherlich nicht.

Was nicht so schlimm ist, wie es sich anhört. Die Hauswinkelspinne ist harmlos, nicht aggressiv, nicht giftig und scheut den Menschen grundsätzlich. Sie sieht nur einfach nicht gut aus.