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Tchibo-Kunden droht Strafe: Verbotene Waffe verkauft

Ein Massagestab sorgt für aufsehenerregende Probleme: Das Bundeskriminalamt hat seinen Besitz unter Strafe gestellt.

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Hat aktuell Probleme mit dem Bundeskriminalamt: Tchibo (Symbolbild) Foto: imago images / penofoto

Ärger mit dem BKA

Das deutsche Konsumgüter- und Einzelhandelsunternehmen Tchibo hat Ärger mit dem Bundeskriminalamt (BKA). Konkret geht es um einen Massagestab, der im Dezember 2019 bundesweit von Tchibo verkauft wurde.

Diesen stufte das BKA in Wiesbaden nun nämlich als verbotene Waffe ein, deren Besitz unter Strafe steht.

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Verbotene Waffen

Wer diesen Massagestab damals gekauft hat, hat nun also möglicherweise ein Problem. Laut Waffengesetz sind für den Besitz verbotener Waffen bis zu drei Jahre Gefängnis oder eine Geldstrafe vorgesehen.

Nach Einschätzung des BKA ist der Massagestab als Totschläger zu bewerten. Weitere verbotene Waffen in Deutschland sind u. a. Schlagringe, Wurfsterne, Butterflymesser, Taser, vollautomatische Schuss- und Kriegswaffen wie Handgranaten, Panzerfäuste und Raketenwerfer.

Tchibo weiß von nichts

Bei Tchibo wusste auf Nachfrage noch niemand etwas über die Einstufung, wie es in einem Bericht der Hessischen Niedersächsischen Allgemeinen heißt. Ein Sprecher des Unternehmens gab bekannt, dass seit Verkaufsstopp bereits einige Prüfkriterien angepasst wurden und dass die Rückgabe des Massagestabes im Rahmen des allgemeinen Kundenservices möglich sei.

Eigentlich sollte das Gerät wohltuend für den Rücken sein, indem es durch sanfte Schläge Verspannungen löst. Einen Warnhinweis, dass es bei unsachgemäßem Gebrauch zu Verletzungen kommen kann, gab es dagegen von Anfang an.