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Trump zahlt Millionensumme für Neuauszählung

Die Wahlen zum US-Präsidenten sind vorbei, doch das Drama um die Auszählungen und gefälschte Wahlzettel geht weiter.

Mann gibt seine Stimme ab
66,4% der US-Amerikaner gaben bis zum 3. November ihre Stimme ab Foto: iStock

Trump-Team reichte bereits 21 Klagen ein

Mittlerweile gibt Donald Trump zwar zu, dass Biden die Wahl zum 46. US-Präsidenten gewonnen hat, doch er bleibt auch der Meinung, dass bei der Auszählung der Stimmen vieles schieflief. Und genau deshalb drängt er weiter auf die Neuauszählung in einigen Wahlkreisen.

Das Team rund um den noch amtierenden Präsidenten reichte zu diesem Zweck bereits 21 Klagen bei Gericht ein. Während sechs dieser Klagen noch offen sind, wurden die anderen 15 bereits als nicht zulässig bewertet und abgewiesen.

Denn bisher legten die Republikaner keine Nachweise für ihre Vermutungen der Unregelmäßigkeiten bei den Auszählungen vor. Trotzdem bleiben Trumps Anhänger von einem bösen Spiel überzeugt. Laut einer Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters gaben 68 % der Republikaner an, dass sie von manipulierten Auszählungen ausgehen. Nur 16 % der Demokraten und 33 % der Unabhängigen äußerten dieselben Bedenken.

3 Miollionen Dollar für Neuauszählung

Besonders in zwei Wahlkreisen in Wisconsin seien Trumps Wahlbeobachtern extreme Unregelmäßigkeiten bei der Auszählung der Stimmen aufgefallen. Joe Biden gewann den Bundesstaat mit gerade einmal 20.608 Stimmen Vorsprung. Der Swing-State ist mit zehn Wahlmännern ein entscheidender Faktor.

Sowohl Milwaukee als auch Dane County sollen daher ihre Stimmen nun neu auszählen – so fordert das Wahlkampfteam Donald Trumps. Zu diesem Zweck überwiesen die Republikaner bereits eine Summe von drei Millionen Dollar. Den Antrag auf Neuauszählung stellten sie im Anschluss. In Wisconsin muss der Antragsteller selbst für die Kosten einer erneuten Auszählung aufkommen, wenn das Ergebnis nicht extrem knapp ausfiel. Sowohl in Milwaukee als auch in Dane County hatte Biden mit einem großen Vorsprung gewonnen.