Zum "Erhalt der Tiere" Trump kippt Gesetz, erlaubt Tötung von Löwen

20.11.2017
Trump kippt Gesetz, erlaubt Tötung von Löwen
© Morne de Klerk/Tom Pennington/getty images

Er ist im Jagdfieber. Nachdem US-Präsident Donald Trump am Mittwoch die Einfuhr von Stoßzähnen getöteter Elefanten in die USA wieder erlaubte – wir berichteten – hat er nun ein Gesetz rückgängig gemacht, das afrikanische Löwen schützen sollte.

Die Regulierung trat 2016 unter Ex-Präsident Barack Obama 2016 in Kraft und sollte Jäger daran hindern, Trophäen ihrer in Afrika erlegten Tiere in die Vereinigten Staaten zu bringen. Trump hat dieses Gesetzt nun gekippt – und erlaubt somit indirekt das Töten der Könige der Savanne.

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Die US-Behörde für Fisch und Wildtiere hat den Löwen 2016 offiziell als gefährdet eingestuft. Dennoch soll bereits am 20. Oktober dieses Jahres damit begonnen worden sein, Lizenzen für den Import von Löwentrophäen zu vergeben, wie ABC News berichtet.

Die Behörde ist der Überzeugung, dass ihre Entscheidung zu einer Regulierung der Jagd führe, die wiederrum den Erhalt der Tiere sichere. Kritiker hingegen sehen darin nur die Gefahr einer steigende Nachfrage nach Wildtierprodukten.

Trumps Beschluss folgt nur wenige Tage, nachdem er bereits vergangene Woche ein ähnliches Gesetzt gekippt hatte: Es verbot die Einfuhr von Stoßzähnen getöteter Elefanten in die USA und wurde von Obama 2014 verabschiedet. Die mächtige US-Waffenlobby National Rifle Association begrüßte Trumps Entscheidung. Es sei ein "durchdachtes wissenschaftliches Wildtier-Management", berichtet The Hills.

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