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Trump im Rennen um den Friedensnobelpreis

"Frieden durch Stärke" – Donald Trump wurde offiziell für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen.

Donald Trump
Donald Trump Foto: Getty Images/Win McNamee

Bereits zum dritten Mal in Folge steht Präsident Trump auf der Liste der Auswahlkandidaten. Diese Liste wurde am Mittwoch geschlossen, jetzt können bis Ende Februar nur noch die fünf Mitglieder des Komitees Vorschläge machen.  

Obwohl der US-Präsident eine Mauer an der Grenze zu Mexiko bauen will, Muslimen aus bestimmten Ländern die Einreise verweigert und die Krise auf der koreanischen Halbinsel befeuert, ist die Meldung real: "Ich kann bestätigen, dass Trump nominiert ist" sagt Henrik Urdal, Direktor des Osloer Friedensforschungsinstituts.

Neben dem amerikanischen Oberbefehlshaber sind die russische Zeitung "Nowaja Gaseta", der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte, der kongolesische Arzt Denis Mukwege, Whistleblower Edward Snowden, das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) und die kurdischen Peschmerga nominiert.

Vor Trump wurden bereits seine Amts-Vorgänger Theodore Roosevelt, Woodrow Wilson, Jimmy Carter und Barack Obama ausgezeichnet. Der Friedensnobelpreis 2018 wird am 10. Dezember in Oslo verliehen.