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News-Update

Nach Corona-Erkrankung: Trump geht es offensichtlich immer schlechter

Er verharmloste die Pandemie, bis es ihn selbst erwischte: Donald Trump ist infiziert, mittlerweile im Krankenhaus und es scheint ihm stufenweise schlechter zu gehen.

Donald Trump
US-Präsident Donald Trump Foto: Getty Images / Saul Loeb

Trump im Krankenhaus

Die Nachrichten aus den USA sind dramatisch: US-Präsident Donald Trump ist an Covid-19 erkrankt und das scheint ihm mittlerweile richtig zuzusetzen.

Es gibt zwei parallele Berichterstattungslinien. Zum einen sind da die offiziellen Verlautbarungen aus dem Stab des Weißen Hauses und der Ärzteschaft des Walter-Reed-Militärkrankenhauses, in das Trump eingewiesen wurde, rund um seinen Leibarzt Sean Conley.

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Gesundheitszustand unklar

Zum anderen berichten US-Medien, wie beispielsweise die New York Times und beziehen sich dabei auf Informationen, die vorher nicht Regierungspressestelle durchlaufen haben.

Glaubt man Trumps Gefolgsleuten, gehe es ihm sehr gut und die Einweisung ins Krankenhaus sei nur eine Vorsichtsmaßnahme.

Zu wenig Sauerstoff im Blut

Dem entgegen stehen die Erkenntnisse, dass Trump schon früh nach der offiziellen Infektionsbestätigung erste Symptome entwickelt habe, die sich nun verschlimmern würden.

Der 74-jährige übergewichtige Trump habe in den vergangenen Tagen deutliche gesundheitliche Probleme gehabt. Zu nennen seien dabei Husten, Nasenverstopfung, Müdigkeit und Atemnot sowie ein rapide fallender Sauerstoffgehalt in seinem Blut.

Bereits an Geräte angeschlossen?

Laut Conley gäbe es keinen Grund zur Beunruhigung, Trumps Werte seien stabil. Ein Krankenhaus-Insider berichtet den Medien hingegen, dass die vergangenen 24 Stunden "sehr beunruhigend" gewesen seien.

Es könne auch nicht ausgeschlossen werden, dass Trump bereits an ein Sauerstoffgerät angeschlossen worden sei, diesbezüglich ist die Informationslage jedoch unklar. Die nächsten 48 Stunden seien nun entscheidend.

Auf Twitter herrscht Ruhe

Wie geht es nun weiter? Klar ist: Trumps Wahlkampf ruht. Und auch seine tägliche Arbeit, die er angeblich aus dem Präsidententrakt des Krankenhauses leistet, scheint nicht so reibungslos zu verlaufen, wie offiziell berichtet wird.

Laut New York Times musste ein Telefonat mit Gouverneuren in letzter Minute wieder abgesagt werden. Und auch an Twitter kann man den trump'schen Gesundheitszustand ablesen. Der Kanal, den der Präsident stets mit sehr vielen täglichen Nachrichten befeuert, schweigt momentan.

Wie es jetzt weitergeht

Das letzte Lebenszeichen, eine Videobotschaft, zeigt einen deutlich blassen, kraftlosen Trump, der sich für die weltweiten Genesungswünsche bedankt.

Alle Veranstaltungen des Präsidenten sind vertagt oder abgesagt. Ein zweites TV-Duell mit Herausforderer Joe Biden scheint fraglich. Die nächsten 48 Stunden, wie gesagt, sind jetzt entscheidend.