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Trottel springt in Amazonas - um lebensgefährliches Selfie zu machen!

Für atemberaubende Selfies riskieren viele Menschen ihr Leben. Ein Brasilianer sprang sogar zu einer Anakonda in den Amazonas.

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Dass der Amazonas ein Fluss ist, in dem sich alle möglichen tödlichen Kreaturen tummeln, die für den Menschen gefährlich sind, wissen die meisten von uns. Dass das Posten von Selfies eine regelrechte Krankheit ist, wird auch immer mehr Menschen klar.

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Da wundert einen auch dieses Szenario vermutlich nicht mehr: Der Brasilianer Carlos Adrade entdeckte eine Anakonda im Wasser. Als er mit einem Stock nach dem Reptil stieß, fing es an, sich in Bewegung zu setzen. Schnell sprang er ins Wasser, um ein Selfie von sich und der Riesenschlange zu schießen.

Im Video: Mann will Selfie mit Bären machen, wird zerfetzt

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"Ich nahm mein Handy und schoss einige Selfies. Als ich mich umdrehte, sah ich, dass sie (die Schlange; Anm. d. Red) schon sehr nah war, aber sie tauchte ins Wasser und verschwand", beschreibt Adrade die vermeintlich harmlose Begegnung.

Ungefährlich war die Situation allerdings nicht. Anakondas gehören mit etwa neun Meter Länge zu den größten Schlangen der Welt. Einen Mensch verspeist das Würge-Reptil als Hauptgang. Nur weil das Tier ruhig wegschwimmt, heißt es nicht, dass es sich die Sache nicht noch mal anders überlegt.

Der 22-jährige Rinderzüchter lebt zwar am Amazonas und kennt sich mit Schlangen aus, besonders klug war das Verhalten allerdings nicht. Der Direktor des Biologischen Museums am Butantan Institut, Giuseppe Puorto, sagte laut "Unilad", dass sich der junge Mann in tödliche Gefahr brachte.

"Wenn sich die Schlange im Wasser aufhält, ist sie sehr beweglich und schnell. Ein Biss von ihr kann unglaublich schmerzen. Doch von dem Biss abgesehen hat sie sehr starke Muskeln", sagte der Biologe. Adrade hatte noch mal Glück. Er wäre nicht der erste Mensch gewesen, der bei einem Selfie ums Leben kommt.

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