Sport-Update Trailrunning-Schuhe: Die besten Modelle im Vergleich

11.09.2019

Trailrunning-Schuhe müssen beim Lauf durchs Gelände sehr viel aushalten, robust sein und einen vernünftigen Grip bieten. Hier sind die Modelle, die im Netz gut ankamen.

 

Trailrunning Schuhe Wandern Jogging Trailrunning
Fürs Laufen im Gelände sind Trailrunning-Schuhe ideal geeignet Foto:  iStock/BrianAJackson
Inhalt
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Trailrunning-Schuhe: Die beliebtesten Modelle im Check
  3. Trailrunning-Schuhe: Vor- und Nachteile
  4. Trailrunning-Schuhe: Fazit
 

Das Wichtigste in Kürze

  • Trailrunning-Schuhe sind Modelle für den Lauf abseits befestigter Straßen, also quer durchs Gelände auf Wald- und Wiesenwegen, über Schotter, Sand und auch durch Schlamm und Matsch.
  • Trailschuhe bieten ein natürliches Laufgefühl und schützen die Füße in anspruchsvollem Gelände.
  • Sie sollten robust und möglichst wasserabweisend sein und ein ausgeprägtes Sohlenprofil besitzen, damit der Laufschuh auf rutschigen oder sogar schlammigen Untergründen optimalen Halt gibt.
 

Trailrunning-Schuhe: Die beliebtesten Modelle im Check

Ob Trailrunning- oder kurz Trailschuh genannt: Diese Modelle haben bei den Amazon-Kunden am besten abgeschnitten – vom Allrounder bis hin zum Laufschuh, der speziell für matschige Läufe konzipiert wurde.

Salomon Speedcross Trailrunning-Schuhe für Herren

Einer der Bestseller bei Amazon: Die Trail-Schuhe von Salomon zeichnen sich vor allem durch ein leichtes Gewicht und einen starken Grip durch das tiefe Stollenprofil aus – ideal für unwegsames Gelände. Das wasserfeste Material schützt vor Nässe und durch das Schnellschnürsystem lassen sich die Schuhe auch mit nur einer Hand festziehen.

Mit über 800 vorwiegend positiven Rezensionen rangiert der Schuh ganz weit vorne in der Kundenzufriedenheit. Ein Kunde gibt noch folgenden Tipp: “Ich möchte erwähnen, dass es seit Jahren bekannt ist, dass man bei Salomon-Sportschuhen mindestens eine Nummer größer bestellen muss. Auch ist Salomon nicht unbedingt etwas für breite Füße.”

Die Fakten:

  • Material: Synthetik und Textil
  • Größe: 40 - 49 EU
  • Besonderheiten: wasserdicht, Schnellschnürsystem, flache Absatzform, in verschiedenen Farben erhältlich
  • Bewertung: 4,4 von 5 Sternen

Inov8 Mudclaw 300 Trail-Laufschuh

Ob in schlammigem Gelände oder bei anspruchsvollen Hindernisläufen, der Inov8 Mudclaw 300 sorgt für optimalen Grip dank des tiefen Profils. Wie der Name des Trailrunning-Schuhs bereits vermuten lässt, wurde das Modell vor allem für matschige Läufe konzipiert. Selbst auf nassem Asphalt sorgt das Profil für guten Halt. Die mittelstarke Dämpfung und das weiche Fußbett schützt den Fuß bei schroffem Gelände und gewährleistet dennoch ein natürliches Laufgefühl.

Die Kunden loben den “Super-Grip, auch wenn es mal richtig schlammig wurde”. Ein Kunde schreibt: “Richtige Spikes sind die Noppen nicht, dafür sind sie zu weich. Aber sie krallen sich gut in den Waldboden und auch der eine oder andere Kilometer auf Asphalt ist kein Problem. Auf Schnee sollte die Sohle auch funktionieren.”

Die Fakten:

  • Material: Synthetik
  • Gewicht: ca. 600 Gramm
  • Größe: 37 - 44,5 EU
  • Besonderheiten: dauerhaft imprägniert, wasser- und schmutzabweisend, atmungsaktives Meshfutter, mittlere Dämpfung
  • Bewertung: 4,7 von 5 Sternen

Merrell All Out Crush 2 GTX

Diese Trailrunning-Schuhe von Merrell sind leicht und schützen auch auf anspruchsvollem Terrain die Füße. Durch die Gore-Tex-Membran ist das Modell einerseits wasserdicht, aber dennoch atmungsaktiv, wodurch Feuchtigkeit nach außen abgeleitet werden kann. Eine spezielle Trail-Protect-Einlage gibt zusätzlichen Halt im Gelände abseits von Straßen.

Ein Kunde fasst es so zusammen: “Optisch ist dieser Schuh wirklich klasse! Er ist auch gut verarbeitet, bietet dem Fuß einen guten Halt und ist relativ leicht.”

Die Fakten:

  • Material: Synthetik und Mesh
  • Gewicht: ca. 500 Gramm
  • Größe: 40 - 50 EU
  • Besonderheiten: wasserdichte Gore-Tex-Membran, lässt Feuchtigkeit austreten, atmungsaktiv, klassische Schnürung
  • Bewertung: 4,7 von 5 Sternen

Saguaro Barfußschuhe für Trailrunning

Ein absoluter Verkaufsschlager bei Amazon: Der Barfußschuh von Saguaro ist auch ideal für Trailrunner, die großen Wert auf ein besonders natürliches Laufgefühl legen. Auch wenn es auf den ersten Blick so aussieht: Es gibt keine Trennung der einzelnen Zehen, sie können sich stattdessen frei im Schuh bewegen. Das Obermaterial ist elastisch und passt sich an den Fuß an, sodass sich der Schuh wie eine Socke mit Sohle anfühlt. Die rutschfeste Gummi-Sohle mit Profil ist allerdings stabil genug, damit die Füße zum Beispiel vor Steinen geschützt werden.

“Ich hab mir die Schuhe fürs Gelände bestellt, da ich viel durch den Wald, Wasser, Schlamm und Sand laufe. Die Schuhe hatten schon am ersten Tag ihren Einsatz und ich war positiv überrascht. Sie trockneten relativ zügig nach einen Durchgang durch die Pfütze”, urteilt zum Beispiel ein Amazon-Kunde zu diesen Trailrunning-Schuhen.

Die Fakten:

  • Material: Textil und Gummi
  • Gewicht: ca. 600 Gramm
  • Größe: 36 - 47 EU
  • Besonderheiten: schnelltrocknend, atmungsaktiv, elastisches Obermaterial, Schnellschnürung, in diversen Farben erhältlich
  • Bewertung: 4,4 von 5 Sternen
 

Trailrunning-Schuhe: Vor- und Nachteile

Trailrunning-Schuhe bieten vor allem im Gelände viele Vorteile, sind im Gegenzug aber meistens nicht so gut für den “normalen” Gebrauch geeignet.

Statt auf befestigten Wegen und Straßen, geht es beim Trailrunning durch natürliches Gelände, also dort, wo der Asphalt endet. Das kann über Wald- und Wiesenwege führen, aber auch über Geröll, Schlamm und Matsch.

Da die Schuhe dabei besonderen Belastungen ausgesetzt sind, besitzen die entsprechenden Modelle meist eine spezielle Ausstattung. Zum einen haben sie ein robustes, häufig sogar wasserabweisendes Obermaterial. Die Außensohle verfügt zudem über ein besonders grobes und tiefes Profil, also Noppen, die sich in nassem Waldboden quasi festkrallen können und auch auf rutschigen Flächen einen vernünftigen Grip bieten.

Meistens fällt die Dämpfung von Trailrunning-Schuhen auch geringer aus, was für ein besseres Bodengefühl sorgt und so die Gefahr des Umknickens minimiert. In der Regel fällt bei diesen Schuhen auch die sogenannte Sprengung kleiner aus, das ist der Höhenunterschied zwischen Sohle und Vorfuß. Auch dies dient einer verbesserten Trittsicherheit.

Im Alltag oder für Läufe auf Asphalt sind diese Schuhe allerdings weniger tauglich. Zum einen kann es aufgrund der wasserabweisenden Membran relativ warm im Schuh werden. Das größte Problem kann aber die geringe Kontaktfläche der Sohle sein. Durch die Noppen kann es also auf nassen Straßen ziemlich rutschig werden.

 

Trailrunning-Schuhe: Fazit

Vernünftige Trailrunning-Schuhe geben den Füßen beim Lauf im Gelände einen besseren Halt und eine optimale Trittsicherheit. Das schützt vor Umknicken und die Füße bleiben außerdem bei feuchtem Wetter länger trocken. Wichtig ist vor allem, dass die Passform genau auf deinen Fuß abgestimmt ist.

Tags:
Copyright 2019 maennersache.de. All rights reserved.