Brutversagen Tragödie: 18.000 Pinguin-Küken in der Antarktis verhungert

10.11.2017
Tragödie: 18.000 Pinguin-Küken in der Antarktis verhungert
© iStock / DurkTalsma

In der Antarktis sind Tausende von Adelie-Pinguin-Küken verhungert, während ihre Eltern auf Nahrungssuche waren. Lediglich zwei Jungtiere überlebten die Tragödie.

Laut Angaben französischer Wissenschaftler war der Weg, den die Elterntiere wegen einer außergewöhnlich dicken Eisschicht zurücklegen mussten, zu weit – sie trafen nicht rechtzeitig mit der Nahrung bei ihrem Nachwuchs ein. Etwa 18.000 Küken kamen ums Leben, während sie warteten.

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Als eine der Ursachen für das Brutversagen sehen die Forscher veränderte Umweltbedingungen in der Region, die seit dem Abbruch eines Gletschers im Februar 2010 eingetreten sind. So habe sich der Meeresabschnitt vor der Pinguin-Kolonie gewandelt, was zukünftig zu ähnlichen Dramen führen könnte.

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