Corona-Update

Tim Mälzer: Neuer Appell an Merkel & Co.

Star-Koch Tim Mälzer meldet sich nach den verschärften Lockdown-Regelungen mit einem eindringlichen Appell an die Bundesregierung.

Tim Mälzer
Tim Mälzer Foto: imago images / Stephan Wallocha

Kaum eine Branche, die vom Coronavirus und/oder den Maßnahmen zur Eindämmung nicht betroffen wäre. Speziell die Gastronomie erwischt es mit voller Wucht, Kontaktbeschränkungen machen einen Restaurantbesuch nicht leicht, der Lockdown sogar unmöglich.

Star-Koch Tim Mälzer erkennt ein großes Problem für sich und die gesamte Branche und appelliert erneut an die Bundesregierung.

Tim Mälzer vor dem Aus

Seine Rücklagen seien verbraucht, die Konten leer, gesteht der 49-Jährige dem Hamburger Abendblatt. Vor allem die angekündigten, aber bis heute nicht angekommenen staatlichen Corona-Hilfen geben dem Koch zu denken.

Mit dem kleinen Teil der bereits erhaltenen Hilfen könne er nur einen Bruchteil des wirtschaftlichen Schadens auffangen.

Der TV-Koch besitzt in Hamburg zwei Restaurants sowie ein Catering-Unternehmen und ist für über 160 Mitarbeiter verantwortlich.

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Die Luft wird dünn

Wenn selbst für so einen berühmten Koch wie Tim Mälzer die Luft langsam dünn wird, kann man sich vorstellen, vor welchen existenziellen Problemen andere Gastronomen in Deutschland stecken.

Bereits im März 2020 prophezeite Mälzer: "Das kann ich mir noch ungefähr drei Monate leisten, danach bin ich nicht nur unternehmerisch, sondern auch privat bankrott!", gestand er Markus Lanz in dessen ZDF-Talkshow.

Kostspielige und aufwendige Hygienekonzepte, welche die Sicherheit der Restaurantbesucher sowie den nötigen Mindestabstand gewährleistet haben, haben in Zeiten des Lockdowns keinerlei Bedeutung mehr.

Besonders schmerzhaft für Mälzer ist die Tatsache, dass er sein Restaurant "Bullerei" im Hamburger Schanzenviertel zu Jahresbeginn aufwendig renovieren ließ. Die für Oktober geplante Neueröffnung musste wegen des Lockdowns abgesagt werden.

Der aktuelle Lockdown wurde bis auf Ende Januar verlängert, darauf haben sich Angela Merkel und die 16 Ministerpräsidenten am Dienstag, 05. Januar 2021 geeinigt.

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