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Unfassbar

Tim Lobinger: Kein Handyvertrag wegen Leukämieerkrankung

Wer an Krebs erkrankt ist, hat wahrlich schon genug Probleme. Wenn neben Chemotherapie und Todesangst auch noch fehlende Empathie dazu kommt, macht das ziemlich betroffen.

Tim Lobinger
Tim Lobinger Getty Images / Jeff Haynes

Genau das ist jetzt Tim Lobinger (46), einem ehemaligen Weltklasse-Stabhochspringer passiert. Er wollte einfach nur einen neuen Handy-Vertrag abschließen.

Weil er aber an einer besonders aggressiven Form von Leukämie, also Blutkrebs, erkrankt ist, meinte der von ihm ausgewählte Anbieter, diesen Auftrag nicht annehmen zu können.

Begründung: Lobinger würde wohl nicht mehr die Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten einhalten können. Eine derart harte, vollkommen  gefühlskalte Antwort hätte man wohl selbst von Mobilfunkanbietern nicht erwartet.

Lobinger selber redet dazu Klartext: "Ich habe kein Problem damit, offen über meinen Krebs zu reden. Er gehört zu meinem Leben und ich versuche an jedem einzelnen Tag, positiv damit zu leben. Aber die Sache mit dem Handyvertrag fand ich schon krass."

Ganz ehrlich? Mit diesem Feedback ist der Anbieter noch gut bedient! Wie gefühlskalt kann man eigentlich sein? Natürlich können Provider Anfragen auch ablehnen.

Aber auch oder gerade dabei macht der Ton die Musik. Wollen wir mal hoffen, dass die Beteiligten aus diesem menschenverachtenden Fauxpas gelernt haben und Tim Lobinger sich davon nicht unterkriegen lässt.

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