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Thorsten Legat will Russland-Meister wegschellen - doch damit hat er nicht gerechnet

Thorsten Legat sieht sich selber als harten Hund. Doch eine Reise nach Russland zeigt auch ihm die Grenzen auf. Die Geschichte einer Flucht in die Heimat.

Thorsten Legat
Thorsten Legat beim Backpfeifen-Wettbewerb imago images / ITAR-TASS

Vom Fußball-Profi zum Backpfeifen-Wettkampf

Früher, in der 90ern, stand Thorsten Legat in der Bundesliga auf dem Platz. Insgesamt 243 Spiele hat er für Bochum, Bremen, Frankfurt, Schalke und Stuttgart absolviert, wo er den harten, manchmal auch überharten Abräumer spielte.

Nach seiner aktiven Karriere versuchte er sich auch als Trainer, allerdings mit mäßigem Erfolg. Es folgten diverse Fernsehauftritte in Reality-TV-Formaten, u. a. auch im Dschungelcamp.

Kollisionen mit dem Gesetz

Außerhalb des Rampenlichts geriet er immer mal wieder mit dem Gesetz in Konflikt. So schlug er einen Mann, der ihn auf einer Party bedrohte, krankenhausreif und zückte auch einmal ein Samuraischwert, als ihn Jugendliche anpöbelten. Seine Aggressionen führt er auf die sexuellen Übergriffe seines Vaters in seiner Kindheit zurück.

Bekannt ist Legat für den Ausdruck "Kasalla", mit dem er des Öfteren eine physische Auseinandersetzung ankündigte, wenn es auch selten zu einer solchen kam.

From Russia with Backpfeifen

Sein neuester Coup sollte die Teilnahme an einem sogenannten Backpfeifen-Wettbewerb im russischen Krasnojarsk sein, wo es im Siberia International Exhibition and Business Centre darum geht, abwechselnd den Gegner zu ohrfeigen. Gewinner ist derjenige, der noch steht, wenn sein Gegner bereits am Boden ist.

Kotau statt Kasalla

Allerdings hätte sich Legat diese Reise sparen können. Ganz offensichtlich hatte er sich seinen Gegner anders vorgestellt. Als er diesen bei der Vorstellung der Teilnehmer vor Ort sah, muss ihm wohl doch das Herz in die Hose gerutscht sein und es gab Kotau statt Kasalla.

Mit einem verlegenen Lächeln schüttelte er seinem Kontrahenten die Hand, küsste sogar dessen Handrücken und versuchte ihm und dem Veranstalter auf Englisch zu verstehen zu geben, dass er nicht antreten, mithin kneifen werde. Danach verließ er umgehend die Bühne.

Flucht nach Wermelskirchen

Über diesen Rückzug zeigte er sich in seiner Instagram Story zunächst zerknirscht, dann aber auch wieder froh. Er sei glücklich, wieder in der Heimat bei seiner Familie zu sein.

Das ist keine Schande. Manchmal muss man eben Prioritäten setzen und es echten Urviechern überlassen, sich so lange Backpfeifen-Kasalla zu geben, bis es raucht.

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