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Into the Wild

Survival: 10 Tipps fürs Überleben im Wald

Vor allem in der Wildnis kennen sich viele Menschen heute nicht mehr aus. Da kann eine Sonntags-Wanderung oder ein gechillter Campingausflug schnell zu einem Survival-Trip ausarten. Einmal falsch abgebogen, schon bist du auf dich alleine gestellt. Aber kein Grund, in Panik zu geraten. Wir verraten dir 10 Tipps, mit denen du in jedem Wald überlebst.

So überlebst du im Wald
So überlebst du im Wald iStock / SvetaZi

Da wird der Naturbursche in jedem Mann hellhörig: Raus in die Wildnis, ohne große Ausrüstung, ohne Smartphone, abseits der Zivilisation, das ist Survival-Kunst. Das Unbekannte erkunden, sich seiner elementaren Angst stellen und dabei ganz auf sich alleine gestellt sein. Nicht viele Männer trauen sich, diesen Abenteuer-Pfand zu betreten, aber die, die es wagten, würden es um nichts in der Welt missen wollen – vorausgesetzt, sie haben ihn überlebt.

Doch wie besteht man diese Extremerfahrung unbeschadet? Welche Voraussetzungen muss Mann erfüllen und wie bereitet er sich am besten vor? Wir verraten dir 10 hilfreiche Tipps und Tricks, wie du alleine im Wald überlebst.

10 Tipps fürs Überleben im Wald

1. Vorbereitung ist alles

Die richtige Vorbereitung ist das A und O. Zu Beginn solltest du nicht übertreiben und dir ein Waldgebiet suchen, das nicht zu groß ist und mit dem du vielleicht bereits vertraut bist. Um den schwankenden Temperaturen entgegenzuwirken, empfiehlt sich Kleidung im Zwiebel-Schicht-System – so bist du für Wärme wie Kälte optimal gewappnet.

Zu einer guten Vorbereitung gehören auch eine Trinkflasche, etwas Back-up-Nahrung (für den Fall, dass es dir nicht gelingt, sofort ein Reh zu erbeuten) und ein stabiles Messer. Es ist auch nicht peinlich, wenn du eine Isomatte und einen Schlafsack mitnimmst.

2. Die Gefahr erkennen

Die größten Gefahren im Wald sind nicht die vermeindlich gefährlichen Raubtiere, sondern Hunger und Durst. Deswegen ist eine entsprechende Vorbereitung nicht zu unterschätzen (Punkt 1). Vor Wildschweinen und ähnlichen wilden Tieren ist in der Regel keine Gefahr zu erwarten. Einzig lästige Zecken können ein Problem darstellen und sollten, falls sie sich an dir verbissen haben, nach der Rückkehr in die Zivilisation untersucht werden.

3. Nahrung finden

Theoretisch kann der Mensch vier Wochen ohne Nahrung überleben, das allerdings nur, wenn er seine körperlichen Aktivitäten auf ein Minimum reduziert. Und das wollen und können wir bei einem Survival-Trip nicht. Also ran an die Nahrungssuche!

In Mitteleuropa gibt es etwa 1.800 essbare Wildpflanzen, vor allem im Herbst bietet der Wald eine Vielzahl genießbarer Früchte und Wurzeln. Ganz wichtig dabei ist, dass du nichts isst, was du nicht kennst. Dafür solltest du immer ein Bestimmungsbuch bei dir führen und keine Angst haben, es zu zücken. Für den Nicht-Vegetarier gibt es zu Beginn die Möglichkeit, auf diverse Insekten zurückzugreifen – auch wenn es anfangs wohl etwas Überwindung braucht.

4. Wasser entkeimen

Frisches Wasser aus einem Bach oder Fluss ist ungefährlich? Falsch. Die sich im Wasser befindlichen Keime können deinem Waldabenteuer ein schnelles und unerwartetes Ende bereiten. Nur Quellwasser ist frei von Keimen und Bakterien. Jedes andere Wasser vorher unbedingt abkochen.

5. Schlafplatz

Plätze mit hoher Feuchtigkeit vermeiden – diese kühlen schneller ab und locken im Sommer Mücken an. Nadelwälder eignen sich zudem als Schlafplätze, da sie besseren Schutz vor Wind und Regen bieten.

6. Das Wetter ist dein Feind

Die Zwiebel-Schicht-Kleidung wurde schon erwähnt. Auch ist es nicht verkehrt, seinen Schlafplatz in der Nähe natürlicher Schutzgelegenheiten wie Felsvorsprünge oder Höhlen zu wählen. Du solltest auch beachten, dass es im Wald immer etwas kühler ist und der Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht spürbarer ausfällt.

7. Feuer machen

Diesbezüglich sollten als Vorbereitung Streichhölzer oder ein Feuerzeug eingepackt werden. Als Anzünder eignen sich besonders Distelsamen, trockener Farn und Gräser sowie Birkenrinde. Trockener Fichtenreisig gilt als besonders brennbares Holz. Nach dem Verlassen des Platzes immer darauf achten, dass das Feuer auch zu 100 Prozent erloschen ist.

8. Orientierung behalten

Zur Bestimmung der Himmelsrichtungen eignet sich natürlich ein Kompass besonders gut. Aber auch eine Ziffernblattuhr kann aushelfen: Richte den kleinen Zeiger zur Sonne und denke dir eine Linie durch die 12-Uhr-Stellung. Die Winkelhalbierende zwischen dem kleinen Zeiger und der imaginären Linie weist nach Süden.

9. Nicht den Mut verlieren

Je länger man draußen ist, desto schwieriger kann es werden. Und falls zu Beginn die ersten Erfolgserlebnisse ausbleiben, kann die Motivation schon mal schnell sinken. Von Mücken zerstochen, von der erbarmungslosen Sonne gebrandmarkt, von Rückenschmerzen geplagt und mit leerem Magen können einem Zweifel kommen. Aber nicht aufgeben! Immerhin willst du wieder raus aus dem Wald, bestenfalls als neuer Mann. Und du bist gut vorbereitet und weißt, dass es nur ein Ziel geben kann: überleben!

10. Notizbuch mitnehmen

Hilfreich und praktisch aus zweierlei Gründen: Das Schreiben kann dich davor bewahren, in schwierigen Momenten den Mut zu verlieren (siehe Punkt 9) und stellt gleichzeitig die perfekte Gelegenheit dar, über den Trip und schließlich über dich selbst zu reflektieren. Und falls du doch nicht lebend aus dem Wald kommst, kannst du deiner Familie zumindest etwas von dir hinterlassen.

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