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Supermärkte richten Öffnungszeiten nur für Senioren ein

Sie sind die gefährdetste Altersgruppe und müssen daher besonders vor dem Coronavirus geschützt werden: Senioren. Supermärkte weltweit reagieren auf diesen Umstand.

Älterer Mann kauft ein
Älterer Mann kauft ein Getty Images / DGLimages

Spezielle Einkaufszeitfenster

Senioren haben es nicht einfach. Einkäufe sind für sie ohnehin schon schwerer als für Jüngere, und jetzt kommt auch noch das Coronavirus dazu.

Nach dem Vorbild australischer Supermärkte sind deshalb mittlerweile viele weitere Einkaufshäuser weltweit dazu übergegangen, spezielle Uhrzeiten – zumeist morgens – ausschließlich für Senioren zu reservieren. So können diese stressfreier einkaufen und laufen weniger Gefahr, sich anzustecken.

So wird es gehandhabt

In Norwegen und Großbritannien können Senioren zwischen 7 und 9 Uhr morgens einkaufen. Die Läden sind dann frisch desinfiziert, es gibt Schnellkassen und Mitarbeiter vor den Eingangstüren kontrollieren, dass nur ältere Kunden hereinkommen. Das Seniorenalter wird dabei zumeist bei 65 angesetzt.

Nur vereinzelte Angebote in Deutschland

Ein solcher Service wird momentan bereits in Irland, Großbritannien, Norwegen und Belgien angeboten. Deutschland hingegen tut sich noch schwer damit. Auf Anfrage teilte Rewe mit, keine derartigen Pläne in der Schublade zu haben, und auch Lidl bekennt:

„Zum jetzigen Zeitpunkt sind keine speziellen Öffnungszeiten für bestimmte Personengruppen geplant.“
Lidl

Die Statements von dm, Kaufland, Real und Aldi Nord schlagen den gleichen Ton an. Aber es gibt Ausnahmen: In einem Bremerhavener Supermarkt können Senioren einkaufen kommen.

Wenn Sie nachweisen, mindestens 65 Jahre alt zu sein, gehört der Supermarkt ganz ihnen. Mitarbeiter finden sich nicht, und nur eine Kasse ist auf. Da sitzt der Chef des Ladens persönlich und kassiert ab. Diesen Menschen darf man wohl getrost als einen echten Helden des Alltags bezeichnen!

Seit Dezember 2019 breitet sich das Coronavirus aus. Ausgehend von der chinesischen Millionenstadt Wuhan hat die Epidemie mittlerweile alle Kontinente erreicht. Bislang starben weltweit über 6.600 Menschen an der rätselhaften Lungenkrankheit, über 168.000 haben sich infiziert (Stand: 17. März 2020).

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