In großen Teilen des Landes Sturmtief "Friederike": Experten raten heute zu Hause zu bleiben

Redaktion Männersache 18.01.2018
Sturmtief "Friederike" tobt über Deutschland
© iStock/trendobjects

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Orkanböen von bis zu 160 Stundenkilometern. Das Chaos auf den Straßen hat bereits begonnen. Auch Züge und Flüge fallen aus.

In vielen Teilen Deutschlands kommt es heute zu massiven Behinderungen aufgrund des Sturmtiefs "Friederike". Orkanböen bis zu 115 Stundenkilometern sind zu erwarten – in Hochlagen kann es gar zu 160 Stundenkilometern kommen.

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Hinzu kommt die plötzliche Glätte auf den Straßen. Bereits nachts kam es zu zahlreichen Unfällen, in Niedersachsen, wie die Polizei mitteilt, "im Minutentakt". "Im Berufsverkehr kann es wieder Probleme geben", sagte eine Sprecherin der Polizei. Vor allem auf den Autobahnen 28 und 29 kam es zu Glätteunfällen, bei denen aber niemand ernsthaft verletzt wurde.

Das Sturmtief zieht heute von Nordrhein-Westfalen aus in Richtung Südosten. Viele Bundesländer müssen sich auf starken Wind, Schnee und Glätte einstellen. Unwetterwarnungen gelten für Teile Hessens, Sachsens, Sachsen-Anhalts, Thüringens sowie Bayerns und Brandenburgs.

Wo Orkanböen drohen, raten die Meteorologen, zu Hause zu bleiben.

An den Flughäfen in München, Bremen und Hannover fallen mehrere Flüge aus. Im Oberharz, Teilen von Mittelhessen und Oberfranken ist das Unwetter so dramatisch, dass der Schulunterricht ausfällt. In NRW können die Schulen selbst entscheiden, ob sie geschlossen bleiben.

Auch die Deutsche Bahn warnt ihre Fahrgäste vor Verspätungen und möglichen Ausfällen im Regional- und Fernverkehr. In Teilen des Hochschwarzwalds ist der Zugverkehr vorerst komplett eingestellt.

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