Ironie der Natur Studie: Je lauter der Affe, desto kleiner seine Bälle

Redaktion Männersache 12.02.2018

Brüllaffen sind die lautesten Tiere der Welt. Dabei ist die Lautstärke nicht immer gleichzusetzen mit Potenz, wie eine neue Studie zeigt.

Brüllaffe
Foto:  iStock / cicloco

Ihr Gebrüll kann eine Lautstärke von bis zu 140 Dezibel erreichen, was in etwa so laut ist wie ein Gewehrschuss oder Böller. Nicht verwunderlich also, dass Brüllaffen mit ihrem Stimmorgan ihre sexuelle Stärke signalisieren und die Weibchen beeindrucken wollen.

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Die Natur hat sich hierbei allerdings einen kleinen Witz erlaubt, wie eine neue Studie der Cambridge University zeigt. Die Ironie ist, so die Studie, dass die lautesten Brüllaffen die kleinsten Hoden haben.

"Wir fanden heraus, dass Männchen mit größeren Zungenbeinen, die niedrigere Tonhöhen vokalisieren können, kleinere Hoden haben und in Single-Männchen-Gruppen leben", erklärt Anthropologin Leslie Knapp. "Männchen mit kleineren Zungenbeinen leben in Multi-Männchen-Gruppen und haben größere Hoden."

Leslie Knapp warnt aber auch davor, die Ergebnisse auf andere Spezies anzuwenden, namentlich Menschen. Unsere Welt unterscheide sich fundamental von der der Brüllaffen, vor allem in Bezug auf das sexuelle Verhalten.

Dennoch: Gewisse Parallelen lassen sich nicht von der Hand weisen. Wer kennt nicht den Proleten, der an der roten Ampel mit dem Gaspedal seines getunten 5er-BWMs spielt und voller Stolz den im Kofferraum eingebauten Subwoofer aufdreht, wenn mal wieder ein Lied von Sean Paul im Radio kommt? Soooo groß!

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