Steaks gegen Depressionen Studie bestätigt: Fleisch macht Menschen glücklich

Redaktion Männersache 08.01.2018
Gebratenes Steak mit Meersalz
© iStock/karandaev

Fleischkonsum macht glücklich. Das haben Neurowissenschaftler des "National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism" in den USA und "Mediziner der University of Bristol" festgestellt.

Im Rahmen einer Studie wollten sie herausfinden, ob ein Zusammenhang zwischen fleischloser Ernährung und Depressionen besteht.

Für ihre Forschungen befragten sie knapp 10.000 Männer zu ihrem mentalen Zustand.

Der Fokus lag auf 311 Männern, die sich vegetarisch ernährten, und 39 Männern, die einen veganen Lebensstil pflegten.

Um die Ergebnisse nicht unnötig zu verfälschen, wurde eine Vielzahl weiterer Faktoren berücksichtigt, die Einfluss auf unsere seelische Gesundheit haben.

Beispielsweise die Job-Situation, der Familienstand, die Anzahl der Kinder und auch der Alkohol- und Tabak-Konsum der Probanden.

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Vegetarier depressiver

Dabie kamen die Wissenschaftler zu folgenden Ergebnissen:

Die Vegetarier und Veganer unter den Studienteilnehmern wiesen deutlich höhere Depressionswerte auf als die Fleischesser.

Je länger sich die Testobjekte bereits vegetarisch ernährten, desto stärker offenbarte sich der Unterschied der Werte.

Die Wissenschaftler vermuten, dass ein Nahrungsmangel für dieses Phänomen verantwortlich ist. Konkret: ein Vitamin-B12-Mangel.

Bei über 50 Prozent der untersuchten Veganer und bei rund einem Zehntel der Vegetarier stellten die Wissenschaftler entsprechende Mangelerscheinungen fest.

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Mangel = Depressionen?

Eben dieses Manko kann negative Folgen für die psychische Gesundheit haben.

Vitamin B 12 spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung und dem Schutz neuronaler Verbindungen des Gehirns und dient der Synthese wichtiger Botenstoffe im Nervensystem, wie Serotonin und Dopamin.

Folgerichtig ist es unverzichtbar für ein funktionierendes Nervensystem.

Mangelerscheinungen äußern sich in Form von Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Niedergeschlagenheit oder sogar Psychosen.

Die Untersuchung wurde zwar nur an Männern durchgeführt, die Ergebnisse gelten aber gleichermaßen auch für Frauen.

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