Bundesgesundheitsministerium Studie belegt: Cannabis ist keine sanfte Droge

Tim | Männersache 30.11.2017
Studie belegt: Cannabis ist keine sanfte Droge
© iStock / Paul Bradbury

Eine aktuelle Studie, die vom Bundesgesundheitsministerium in Auftrag gegeben wurde, kommt zu dem Schluss, dass der regelmäßige Konsum von Marihuana vor allem für Jugendliche erhebliche gesundheitliche Risiken birgt.

Ausgewertet wurden mehr als 2.100 englische sowie deutsche wissenschaftliche Arbeiten aus den vergangenen zehn Jahren, die sich mit den Risiken des Cannabis-Gebrauchs beschäftigen. Das Ergebnis: Kiffen führt zu eindeutigen Einschränkungen in der Gedächtnisleistung, der Aufmerksamkeit und Psychomotorik.

Weiterhin kann sich das grüne Gold negativ auf die Atemfunktion sowie das Herz-Kreislauf-System auswirken und zu einem geringeren Bildungserfolg beitragen.

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Besonders gefährlich ist es nach Angaben der Studie, wenn Cannabis bereits in jungen Jahren oder in hoher Frequenz konsumiert wird. Zu den Folgen zählen die Entwicklung von Angststörungen und weiterer psychotischer Probleme. Die Untersuchungen ergaben ebenfalls, dass das Kiffen die Wahrscheinlichkeit eines Verkehrsunfalls erhöht.

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), warnt in der Konsequenz davor, die Folgen des Marihuana-Gebrauchs in der öffentlichen Debatte zu verharmlosen, wie es in einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen heißt.

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