Brutales Aufnahmeritual Student wird mit Alkohol gequält und stirbt

Redaktion Männersache 11.05.2018
Er musste Aufnahmeritual mit Leben bezahlen
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In der amerikanischen Studentenverbindung "Phi Delta Theta" wurde ein Student zum Trinken gezwungen, bis er starb. Nun wurden 10 Verbindungsmitglieder inhaftiert.

Dass Studenten ganz gerne mal einen über den Durst trinken, ist allgemein hin bekannt. Doch um in eine amerikanische Studentenverbindung aufgenommen zu werden, muss man sich als sogenannter "Freshman" teils brutalsten Ritualen unterwerfen.

Nicht selten werden die Anwärter der Verbindungsmitgliedschaft gedemütigt und gequält. So auch im Fall von Maxwell Gruver (18).

Er wurde mit anderen Anwärtern zu einer "Bibelstunde" geladen. Hier wurden sie zuerst mit Senf und scharfer Soße überschüttet. Dann mussten sie sich in einer Reihe an die Wand stellen. Der Raum war abgedunkelt. Nur Laute Musik und Strobo-Licht füllten den Raum.

Männer zeigen, wie stark zu viel Alkohol sie verändert hat

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Den Anwärtern wurden Fragen gestellt und bei jeder falschen Antwort musste ein großer Schluck 95-prozentiger Alkohol getrunken werden.

Auf Gruver hatte es einer der Verbindungsstudenten besonders abgesehen.  Er ließ den „Freshman“ zehn- bis zwölfmal trinken, bis Gruver zusammenbrach.

Danach legten die Verbindungsstudenten Gruver auf eine Couch, auf der er am nächsten Morgen fast ohne Puls gefunden wurde. Im Krankenhaus stellten Ärzte dann den Tod des 18-Jährigen fest.

Der Vorfall trug sich bereits im September zu. Diesen Mittwoch verhaftete die Polizei zehn Mitglieder der Studentenverbindung. Vorwurf: Schikane und fahrlässige Tötung.

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