Hochspannung Stromschläge: Darum bekommt man gerade so oft "einen gewischt"

Tobias | Männersache 01.03.2018
Stromschlag
© iStock / track5

Vielleicht ist es dir auch schon aufgefallen, aber im Moment bekommt man überdurchschnittlich oft Stromschläge. Hier verraten wir den Grund.

Egal ob man dem Bäcker das Geld für die Brötchen gibt, seine Freunde mit Handschlag begrüßt oder der Freundin einen Abschiedskuss auf die Wange drückt: Zack! Die Chancen stehen gerade sehr gut, dass ihr "einen gewischt" bekommt. Aber warum ist das so?

Schuld ist die kalte, trockene Luft. Erstens gibt es in ihr kaum Feuchtigkeit, die elektronische Ladung von uns aufnehmen könnte und zweitens tragen wir im Moment oft dicke Gummisohlen und synthetische Kleidung, über die wir uns elektrostatisch aufladen.  

Berühren wir jetzt eine metallene Autotür, ein Geländer oder eine andere Person, kommt es zu einer Entladung und wir erhalten einen Stromschlag. Dieser kann um die 10.000 Volt betragen. Doch keine Angst, "gefährlich ist es nicht", erklärte Wetter-Experte Oliver Scheel gegenüber RTL.

 

Wer mittlerweile von zu vielen Stromschlägen genervt ist, sollte folgendes beachten:

  • trage am besten Kleidung aus Naturfasern
  • creme deine Haut ein
  • sorge für genügend Luftfeuchtigkeit in Innenräumen
  • versuche Ledersohlen zu tragen

Wenn ihr allerdings merkt, dass eure Haare bereits knistern, berührt mit der ganzen Hand zum Beispiel einen Heizkörper. Ihr könnt aber auch einen Schlüssel in die Hand nehmen und das Schloss eures Autos berühren. Dann entlädt sich die Spannung nicht über euch, sondern über den Schlüssel.

Auch interessant:
"Windchill" bringt Kälte-Hammer: Eissturm mit -41 Grad in Sachsen-Anhalt gemessen
Bis 16 Grad: Nach der Kältepeitsche kommt der Frühling!

Tags:
Copyright 2018 maennersache.de. All rights reserved.