wird geladen...
Die dunklen Geheimnisse der Geschichte

Steht Deutschland vor einem Bürgerkrieg?

Vertuschte Verbrechen, unter Verschluss gehaltene Akten, gefälschte Beweise: Heute setzen Regierungen, Konzerne und Geheimdienste alles daran, dass ihre Machenschaften nie an die Öffentlichkeit gelangen. Aber die Geschichte zeigt: Die Wahrheit lässt sich nicht aufhalten.

Mann mit schwarzer Tasche
Steht Deutschland vor einem Bürgerkrieg? Foto: iStock / Lorado

Die Todesliste von "Nordkreuz"

Bei einer Razzia im August 2017 macht ein Sondereinsatz-Kommando einen verstörenden Fund: In der Rostocker Wohnung von Rechtsextremen entdecken die Männer eine "Todesliste" mit Namen sowie zahlreichen Meldeadressen, Lichtbildern und Grundrissen von Wohnungen.

Doch obwohl die Urheber der rechtsradikalen Gruppierung "Nordkreuz" zugeordnet werden und es Hinweise darauf gibt, dass hinter den Männern ein deutschlandweit agierendes, militantes Terrornetzwerk stehen könnte, passiert im Grunde nichts – nicht einmal eine Warnung für die Zielpersonen auf der "Todesliste" hält das zuständige Bundeskriminalamt für notwendig – angeblich aus Gründen des Datenschutzes.

Leichensäcke und Löschkalk

Wie kann das sein? Tatsächlich bekommt man bei genauerer Betrachtung der Ermittlungen zur Gruppe "Nordkreuz" schnell das Gefühl, dass es womöglich im Interesse der Sicherheitsbehörden liegt, wenn nicht die ganze Wahrheit ans Licht kommt.

Da wäre zum Beispiel eine Art Materialliste, die im Zuge der Ermittlungen gefunden wurde. Darauf verzeichnet: große Mengen Leichensäcke und Löschkalk. Zudem scheint das rechte Terrornetzwerk den deutschen Staat regelrecht unterwandert zu haben. Identifiziert werden Richter, Anwälte, Beamte und sogar Mitarbeiter deutscher Geheimdienste, Soldaten und Polizisten – Personen also, die Zugang zu Waffen haben.

So legen Mitglieder der "Nordkreuz"-Gruppe über Jahre geheime Lager mit automatischen Waffen und Zehntausenden Schuss Munition an. Nur ein kleiner Teil kann bislang aufgespürt werden. Nicht gerade beruhigende Informationen für die Zielpersonen auf der "Todesliste" – wenn sie denn überhaupt wüssten, dass sie auf dieser Liste stehen …