Raab-Update

TV-Hammer: Stefan Raab bekommt Show bei RTL

Er kann es einfach nicht lassen: Stefan Raab arbeitet an einer weiteren TV-Sendung, doch diesmal nicht für seinen Stammsender ProSieben, sondern den Konkurrenten RTL.

Stefan Raab
Stefan Raab Foto: Getty Images / Ralf Juergens

Stefan Raab kehrt zurück – mit RTL

Stefan Raab ist eine deutsche TV-Legende. Sein frühes Verlassen der Bühne 2015 mit 48 Jahren hat zu dieser Legendenbildung nur noch mehr beigetragen. Genauso wie die Tatsache, dass er seitdem kaum vor die Kamera tritt.

Dabei kann er es doch nicht ganz lassen. Weil die Fans es wollen, die TV-Sender und irgendwie auch er. Immer wieder ist er hinter der Kamera an TV-Formaten beteiligt, zuletzt bei "Free European Song Contest". Wo Raab draufsteht, sind Qualität und gute Zuschauerquoten garantiert.

Auch "Fame Maker" wird von dem Entertainer produziert – und zwar für seinen ehemaligen Konkurrenz-Sender RTL.

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Raab produziert "Fame Maker"

Bei "Fame Maker" handelt es sich um eine Castingshow, die erst mal beim Streamingdienst TVNOW zu sehen sein wird und einige Zeit später dann wohl auch im Free-TV.

Mit der Late-Night-Show bekommt Raab einen "Spielplatz, auf dem er sich richtig austoben kann", so TVNOW-Co-Geschäftsleiter Henning Tewes.

Der kleine Haken für alle Raab-Freunde ist der, dass der 53-Jährige nicht die Moderation übernehmen, sondern hinter der Kamera die Strippen ziehen wird. Wer die Moderation übernimmt, soll bereits feststehen und demnächst bekannt gegeben werde, schreibt TV Movie.

"Fame Maker" soll noch 2020 produziert werden.

"Meckern nützt nichts"

"Stefan Raab hat in seiner langjährigen Karriere als Pionier und kreativer Kopf die gesamte deutsche Showlandschaft maßgeblich mitgestaltet", würdigt Henning Tewes den Entertainer. "Auch wenn er bereits angedroht hat, wirklich all das umzusetzen, was ihm an Ideen in den Kopf kommt. Denn genau das wünschen wir uns von ihm bei TVNOW."

Auch Raab persönlich hat sich zur neuen Sendung geäußert und nennt seine Motivation hinter "Fame Maker" und seiner Zusammenarbeit mit RTL: "Seit 20 Jahren meckere ich über das Programm der anderen. Jetzt habe ich festgestellt: Meckern nützt nichts, ich muss persönlich helfen. Und da bin ich bei TVNOW genau richtig."