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Sprengstoff-Alarm: Verdächtiges Paket für Bundestag abgefangen

Alarm im deutschen Bundestag: Offensichtlich ist ein mit Sprengstoff befülltes Paket abgefangen worden, bevor es in den Bundestag zugestellt worden wäre.

Bundestag
Deutscher Bundestag Foto: Getty Images / Maja Hitij

Verdächtiges Paket bemerkt

In der Poststelle des Bundestages in Berlin-Mitte ist am Dienstag, den 22. September ein verdächtiges Paket abgefangen worden, welches offensichtlich eine Form von Sprengstoff beinhalten könnte.

Das ruft die Sicherheitsexperten auf den Plan, Kampfmittelräumer des Landeskriminalamtes sind im Einsatz. In der filialeigenen Röntgenkontrolle wird besagtes Paket von der Bundestagspolizei als Verdachtsfall eingeordnet.

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Einsatz in Poststelle des Bundestags

Die Poststelle des Bundestages befindet sich im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, welches, von er Spree getrennt, an den Reichstag grenzt, in dem die Bundestagsabgeordneten ihrer Arbeit nachgehen.

Das Paket wird zur Stunde noch untersucht. Es ist momentan nicht klar, ob auch ein Polizeieinsatz im Reichstagsgebäude stattfindet.

Adressiert an SPD-Politiker

Adressiert ist das Paket an den Abgeordenten und Gesundheitsexperten der SPD Karl Lauterbach. Dieser war zuletzt einen Tag zuvor im Fernsehen aufgetreten ("Hart aber fair") und hatte eindringlich vor den wieder in die Höhe schnellenden Infektionszahlen gewarnt.

Ob es einen dieszüglichen Zusammenhang gibt, das Paket also möglicherweise von einem Gegner der Corona-Maßnahmen der Regierung stammt, ist zum jetzigen Zeitpunkt ebenfalls noch unklar.