Barbarisch Spanischer Superstar bei Unfall in Stierkampfarena skalpiert

Tobias | Männersache 09.07.2018

Torero Juan José Padilla gehört zu der Sorte ganz harter Hund, wenn es um den Stierkampf geht. Beim letzten wurde er von einem Bullen dafür skalpiert.

Schon 38 Mal wurde "der Pirat", wie ihn seine Fans nennen, bei Stierkämpfen gefährlich verletzt. Im Jahr 2001 starb Padilla beinahe, als ihn ein Tier mit seinen Hörnern durch die Kehle stach und 2011 verlor er in einem Kampf sein linkes Auge. Seitdem läuft er immer mit einer Augenklappe in der Arena auf.

"Der Pirat" steht immer wieder auf
"Der Pirat" steht immer wieder auf © Getty Images / Gonzalo Arroyo Moreno

Doch das sind bei Weitem nicht alle schweren Verletzungen, die sich der spanische "Superstar" zuzog. So verlor er in einem Kampf sein Gehör im rechten Ohrund im letzten Jahr bekam er von einem wütenden Ochsen seine Lunge angestochen. Das alles genügte nicht, dass sich Padilla zur Ruhe setzt.

Während seines letzten Stierkampfes am Wochenende in der nordspanischen Stadt Arévalo, sprang er dem Tod erneut nur knapp von der Schippe. Während eines Stierkampfes fiel der 45-Jährige zu Boden und wurde vor den Augen der geschockten Zuschauer brutal angegriffen und skalpiert.

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Als andere Toreros zur Hilfe eilten, konnte sich Padilla aufraffen und auf eigenen Beinen die Arena verlassen. Er wurde in eine Notaufnahme gebracht und man konnte ihm seinen Skalp wieder annähen.

Noch im Krankenhaus teilte der Geschundene der spanischen Zeitung Aplausos am Sonntag mit, das es ihm sehr gut gehe. Er hoffe, mit den Stierkämpfen fortfahren zu können, sobald er sich vollständig erholt habe.

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