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News-Update

Spahn: Kein Ende des Lockdowns

Die Infektionszahlen in Deutschland sind unvermindert hoch, ja, sie steigen sogar immer noch. Eine Verlängerung des Lockdowns gilt als sicher. Die Kritik an Jens Spahn wächst.

Jens Spahn
Gesundheitsminister Jens Spahn Foto: imago images / Political-Moments

Hohe Infektionszahlen

Und täglich grüßt das Murmeltier: Es vergehen keine 24 Stunden, in denen nicht über die alarmierenden Infektionszahlen geredet wird und deutsche Politiker, allen voran Jens Spahn, zur Vorsicht, Wachsamkeit und Vereinzelung aufrufen.

Und doch kann er sich als Bundesgesundheitsminister damit nicht aus der Verantwortung stehlen, dürre Worte reichen angesichts des katastrophalen Ausmaßes der Pandemie nicht aus. Er wird vor allem daran gemessen, ob die Zahl der Infizierten wieder sinkt und wie gut es mit der Massenimpfung vorangeht.

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Kritik an Jens Spahn

Und da stockt es doch ordentlich, was vor allem an zu wenig verfügbarem Impfstoff liegt. Das ist natürlich eine Steilvorlage für die Opposition. So empfindet FDP-Fraktionschef Christian Lindner die Logistik und das Tempo der Impfungen als beschämend. Auch aus der Linkspartei kommt Kritik.

Spahn dazu: "Diese größte Impfaktion unserer Geschichte ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Kein Land, keine Partei, keine Regierung kann allein dieses Virus besiegen, es geht nur gemeinsam."

Kein Ende des Lockdowns in Sicht

Damit holt er wieder uns alle mit ins Boot, und natürlich: Wenn nicht ein Großteil der Bundesbürger gewillt ist, sich gegen Corona impfen zu lassen, wird dieser Virus womöglich sogar noch über 2021 hinaus eine gewichtige Rolle im Leben aller spielen.

Zunächst stehen die Zeichen ohnehin auf Sturm und die Verlängerung des Lockdowns über Ende Januar hinaus gilt als so gut wie sicher. Und vermutlich geht er auch tatsächlich bis Ostern weiter. Ob das die Impfbereitschaft weiter steigern wird, ist fraglich und bleibt abzuwarten.