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"Spacken": Zoff zwischen Wolfgang Kubicki und Karl Lauterbach eskaliert

Die Auseinandersetzung zwischen Wolfgang Kubicki und Karl Lauterbach geht in die nächste Runde. Ein "Bild"-Interview des FDP-Politikers sorgt für Aufregung.

Wolfgang Kubicki
Wolfgang Kubicki Foto: Imago / Müller-Stauffenberg

Es ist nicht das erste Mal, dass Gesundheitsexperte Karl Lauterbach und FDP-Politiker Wolfgang Kubicki aneinandergeraten.

Bereits im April 2021 lieferten sie sich einen Schlagabtausch im ZDF-Morgenmagazin. Damals drehte sich die Diskussion um das Thema Corona-Ausgangsbeschränkungen, bei dem beide gegensätzliche Positionen bezogen.

"'Spacken' oder 'Dumpfbacke'"

Nun gab der FDP-Politiker der "Bild"-Zeitung ein Interview, das nicht nur für Schlagzeilen, sondern auch für weitere Auseinandersetzungen sorgte.

Darin erklärt Kubicki nicht nur, dass er "selbstverständlich" trotz des verhängten Lockdowns in der Kneipe war.

Er berichtet auch, wie in dieser Kneipe über Karl Lauterbach gesprochen wird. Denn dort würde man auf den Namen des SPD-Gesundheitsexperten "nicht positiv" reagieren. "Also man würde im Norden sagen: ‚Spacken‘ oder ‚Dumpfbacke'", führt Kubicki weiter aus.

"Unwürdige Einlassung"

Karl Lauterbach zeigt sich auf Twitter empört: "Für den Vizepräsidenten des Deutschen Bundestags eine unwürdige Einlassung. Ich wüsste auch, was über Herrn Kubicki gesagt wird. Aber ich erreiche noch mediale Präsenz ohne dass ich Kollegen beleidige."

Auch Pianist Igor Levit, der regelmäßig politisch Stellung bezieht, kommentiert den Beitrag: "In unserer Stammkneipe haben wir darüber, was wir über diesen Mann sagen, Stillschweigen vereinbart. Just saying."

Daraufhin meldet sich Kubicki und erklärt, dass die Aussage aus dem Zusammenhang gerissen sei. Er betont, dass er in dem Interview auch gesagt habe, dass er Karl Lauterbach trotz unterschiedlicher Meinungen schätze und man mit ihm noch leidenschaftlich diskutieren könne.

Worte, die nach Meinung von Kubicki in der "hysterischen Debatte" komplett heruntergefallen seien.

"Gott bewahre"

Nur wenige Tage zuvor hat der FDP-Politiker jedoch ebenfalls in der Bild-Zeitung darauf gehofft, dass Gott uns "vor einem Gesundheitsminister Karl Lauterbach in einem Scholz Kabinett" bewahren möge.

Auch darauf reagierte der SPD-Experte: "Dass sich Wolfgang Kubicki für so eine unkollegiale Aktion nicht zu schade ist. Peinlich."

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