American Gamer Soldat bekämpft den IS mit Call of Duty-Kenntnissen

Michael | Männersache 26.02.2018
John Duttenhofer
© ladbible.com

John Duttenhofer wacht eines Morgens auf, schmeisst seinen Job, verkauft sein Auto und macht sich auf nach Raqqa, um die kurdische YGP im Kampf gegen den IS zu unterstützen. Seine Überlebenstaktik habe er nach eigenen Angaben aus dem First Person Shooter Call of Duty.

Das kann man so machen. Alles schmeißen, alles verkaufen, die eigene Mutter zu Tode ängstigen und sich mal eben in eins der heftigsten Kriegsgebiete der Welt begeben.  

Und John Duttenhofer hat genau das getan, sechs Monate überlebt und schreibt das nun vor allem seinen "Erfahrungen" mit dem FPS "Call of Duty", kurz CoD zu.

Back at home hat er das Spiel offensichtlich exzessiv gedaddelt, er selbst spricht zumindest davon, dass er es auch mal 13 Stunden am Stück spielen kann, ohne irgendwelche auftretenden Probleme.

Also gehen wir mal davon aus, dass er besagtes Spiele wirklich sehr gut beherrscht. Die Frage, die sich dann aber noch stellt: Was genau kann man an Erkenntnissen aus CoD tatsächlich gewinnen?

Er selbst äußert sich so: "Video games prepared me in a way for knowing strategies and how not to get killed, like how to use cover and not to stand in the open".

Das übersetzt sich wie folgt: "Videospiele haben mir Überlebensstrategien vermittelt, zum Beispiel wie man Deckung sucht, anstatt ungesichert im Feld zu stehen."

Aah, ja. Gehässige Zeitgenossen könnten jetzt einwenden, dass man für diese grundlegende Überlebensstrategie keine Ballerspiel-Instruktionen braucht.

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Denn im Grunde sagt er uns nur, dass man sich nicht auf freiem Feld in den Kugelhagel stellen soll, stattdessen besser in Deckung geht. Alle Achtung. Jedes Kind, das mal Verstecken gespielt hat, ist da ähnlich gut für den Höllenkampf gegen den IS gerüstet.

Das soll seine Leistung aber nicht schmälern. Und immerhin kommt er als veränderter Mensch nach Hause. Nicht als harter Kerl, wie er selbst sagt, sondern als jemand, der versucht, das meiste aus seinem Leben zu machen und möglichst viel von dem zu genießen, was andere für selbstverständlich halten.

Aber ganz ehrlich: Auch dafür braucht man eigentlich keine Videospiel-Erfahrung.

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