Von Allah bis Satan

5 Turnschuhe, die handfeste Skandale ausgelöst haben

Von Satan-Sneaker über arabische Schriftzüge bis hin zu rassistischen Schuhen. Die skandalöse Geschichte von fünf Sneakern, die für Aufregung sorgten.

Sneaker
Sneaker (Symbolbild) Foto: Getty Images / Elsa

Sneaker gelten als vieles. Während sie für die einen schlicht Sportschuhe sind, fungieren sie für andere als Statussymbol. Wieder andere tragen sie, um sich auszudrücken, um zu zeigen, dass sie sich auskennen und wofür sie sich interessieren.

Die Macht der Sneaker verleiht den Schuhen das Potenzial, echte Skandale hervorzurufen. Die Geschichte dieser fünf Modelle zeigt, wie Sportschuhe in Aufruhr versetzen können.

1. Die Satan-Sneaker von Lil Nas X

Der Rapper Lil Nas X bestellte sich einen gefälschten Nike-Schuh, begoss ihn mit Blut und versetzte ihn mit teuflischen Symbolen. Der von ihm selbst benannte "Satan Sneaker" war innerhalb weniger Minuten ausverkauft.

Natürlich wurde der 22-Jährige sowie die Firma, die den Schuh produzierte, von Nike verklagt. Doch Lil Nas X gewann trotzdem: maximale Aufmerksamkeit.

2. Nike Air Max mit "Allah"-Schriftzug

Gegen diesen Sneaker liefen gleich mehrere Petitionen. Das eingeprägte Logo auf der Schuhsohle des Nike Air Max 270 soll nämlich an den arabischen Schriftzug für "Allah" erinnern.

In einer der Online-Petitionen hieß es, dass der Name Gottes auf der Unterseite eines Sneakers als Beleidigung empfunden werde. Der Sportartikelhersteller distanzierte sich von den Vorwürfen.

3. Der Hitler-Schuh von Puma

Gleich mehreren Twitter-Usern fiel es auf, als der Puma-Sneaker in die Läden kam. Hat man es einmal gesehen, ist die Ähnlichkeit unverkennbar. Puma jedoch wies die Kritik, einer ihrer Sneaker sehe aus wie Adolf Hitler, sofort zurück. Sie verkündeten, dass "es bei keinem Produkt, das Puma hergestellt hat, eine Verbindung zu dieser Person gibt".

4. Der rassistische Sneaker von Adidas

Dieser Schuh wurde auf Twitter häufiger als "Sklaven-Schuh" bezeichnet. Der grau-weiß-schwarze Sneaker von Adidas ist mit einer Kette versehen, die man sich ums Schienbein binden muss. Diese erinnert an die Fesseln, die Sklaven in den Vereinigten Staaten früher an den Füßen tragen mussten. Als der Shitstorm wütete, wurden die Adidas-Schuhe aus dem Sortiment genommen.

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5. Tod in Decade-Sneakern

Im Jahr 1997 nahmen sich 39 Menschen aus dem "Heaven's Gate"-Kollektiv in den USA das Leben. Sie alle trugen den Nike Decade Sneaker an den Füßen. Der Vorfall wurde von einem Mitglied auf Kamera festgehalten, was für verstörende Bilder sorgte. Nike nahm den Schuh anschließend aus dem Sortiment.

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