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News-Update

Skandal um deutsche Nationalhymne

Bei einer Boxveranstaltung in Niedersachsen kam es zu einem handfesten Nationalhymnen-Skandal.

Nationalhymnen-Skandal bei Boxveranstaltung (Collage/Symbolfoto).
Nationalhymnen-Skandal bei Boxveranstaltung (Collage/Symbolfoto). Nationalhymnen-Skandal bei Boxveranstaltung (Collage/Symbolfoto). iStock/Dmytro Aksonov, iStock/meshmerize

Skandal um deutsche Nationalhymne

Die erste und zweite Strophe der deutschen Nationalhymne gelten als verpönt, weil sie mit den Schrecken des Hitler-Regimes in Deutschland assoziiert werden.

Als offizielle deutsche Hymne gilt daher seit 1991 die dritte Strophe des Liedes der Deutschen von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben. An diese Regelung fühlte sich jetzt ein Boxveranstalter aus Niedersachsen scheinbar nicht gebunden.

Am ersten Juli-Wochenende 2019 fand im niedersächsischen Steinhude die Boxveranstaltung "Boxen am Meer - Sportler gegen Rassismus und Gewalt" statt. Ausgerechnet bei diesem Event wurde die erste Strophe der Nationalhymne abgespielt. Ein handfester Skandal!

Ehrengast greift ein

Erst der als Ehrengast geladene Jürgen Kyas, Präsident des Deutschen Boxsport-Verbandes, stoppte das Abspielen, indem er vom DJ verlangte, dieser solle sofort den Strom abdrehen. Gegenüber der "Welt" beschreibt Kyas die Umstände: "Der DJ hat mich nur mit großen Augen angeguckt, der wusste gar nicht, was ich von ihm wollte." Die Zuschauer applaudierten Kyas daraufhin.

Kyas fordert nun eine lückenlose Aufarbeitung des Skandals. Der niedersächsische Boxsportverband hat sich indes für den Hymnen-Eklat entschuldigt.

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