Krank oder genial Tech-Milliardär zahlt 8.000 Euro für seinen Tod - will sein Gehirn ins Netz laden lassen

Tobias | Männersache 15.03.2018

Ein Milliardär zahlt umgerechnet etwa 8.000 Euro, damit er getötet und sein Hirn online hochgeladen werden kann.

Kann bald unser Geist hochgeladen werden?
© Getty Images / Drew Angerer; iStock / chombosan

Das ganze klingt ein bisschen nach Science-Fiction á la "Black Mirror". Der Unternehmer Sam Altman würde gerne, dass sein Hirn nach seinem Ableben in eine Cloud hochgeladen wird. Darum wandte er sich an das US-amerikanische Start-up Nectome.

Nectome verspricht seinen Kunden, ihre Gehirne für immer digital zu konservieren. Dafür muss das zu konservierende Denkorgan allerdings ganz frisch sein. Nectome leitet sich vom Lateinischen ab und bedeutet so viel wie: "Wenn ich getötet wurde."

Für den Tod wird den Teilnehmern eine Flüssigkeit aus Chemikalien in die Nacken-Aterien injiziert, die die Digitalisierung des Geistes ermöglichen soll. 2016 gelang es den Gründern von Nectome, Robert McIntyre und Michael McCanna, bereits ein Hasen-Gehirn und 2018 ein Schweinegehirn digital zu konservieren.

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Wie the Guardian berichtet, gewannen die Tüftler dafür jeweils einen Preis der "Brain Preservation Foundation".  Der 32-jährige Altman ist einer von 25 Persönlichkeiten, die bereits auf der Warteliste stehen, um ihre Gehirne digital konserviert zu bekommen.

Wann es so weit ist, kann allerdings noch nicht gesagt werden. Altman hat jedoch kaum Zweifel an seinem Vorhaben. "Ich nehme an, mein Gehirn wird in die Cloud hochgeladen", sagte der Milliardär zu Technology Review.

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