England

Erster Erotik-Anbieter führt das Rückgaberecht für Sex-Puppen ein

In England bietet ein tüchtiger Geschäftsmann seinen Kunden an, die Ware vor dem Kauf ausprobieren zu können. SO weit, so gut. Der Hacken bei der Sache: Es handelt sich um Sex-Puppen.

Test deine Sex-Puppe, bevor du sie kaufst
Test deine Sex-Puppe, bevor du sie kaufst Foto: lovedoll.co.uk

Wer kauft schon gerne die Katze im Sack? Das dachte sich wohl auch der Betreiber von lovedoll.co.uk. Für einen Schnupperpreis von umgerechnet etwa 60 Euro bietet er seinen treuen Kunden an, das Produkt ihrer Wahl vor dem Kauf für 30 Minuten zu testen.

Dazu gibt es im Geschäft in Gateshead, England, einen speziellen Raum, in dem die Puppen auf ihre Qualitäten getestet werden können.

Daily Mail berichtet, dass das Geschäftskonzept seit Dezember 2017 praktiziert wird – und es bereits einige Kunden gab, die das Angebot in Anspruch nahmen.

Dabei erinnert die Test-Prozedur eher an einen Spionagefilm: Interessierte müssen dem Unternehmen ihre Kontaktdaten mitteilen und im Voraus zahlen. Daraufhin erhalten sie eine Adresse und einen Zugangscode, der ihnen den Zugang zu einem kleinen Zimmer gewährt. Dort liegt, auf einem großen Bett und in einem aufreizenden Negligé gekleidet, die auserwählte ... Puppe.

So absurd – und eklig – diese "Testen bevor Kaufen"-Philosophie in diesem Beispiel auch sein mag, ist sie in gewisser Weise nachvollziehbar. Eine 30 Kilogramm schwere und mit anatomisch korrekten Sexualorganen ausgestattete Sex-Puppe des Unternehmens kostet ab 2.000 Euro aufwärts. Ein Summe, für die man in der Tat keine Katze im Sack kaufen würde.

Der Manager von lovedoll.co.uk versichert, dass die Puppen "so sauber wie möglich sind". Sie würden nach jedem Benutzen einem ein- bis fünfstündigen Reinigungsvorgang unterzogen.

Warum beruhigt uns das nicht?