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Ratgeber

Schuppen im Bart? Diese Hausmittel helfen sofort

Bartschuppen sind für alle Männer ein Ärgernis. Männersache verrät die Ursachen für Bartschuppen und wie du sie mithilfe von Hausmitteln bekämpfen kannst.

Mann mit Bart im Schnee
Mann mit Bart im Schnee Hausmittel gegen Schuppen im Bart iStock / PeopleImages

Bartschuppen, also tote Hautstückchen, die an den Haaren hängen bleiben, sind kein schöner Anblick. Die weißen Hautflocken lassen den Bart und somit auch dich ungepflegt wirken und sind darüber hinaus ein Hilferuf deiner Gesichtsbehaarung, ihr mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Schuppen im Bart? Diese Hausmittel helfen sofort

Die Ursachen von Bartschuppen

Die Ursachen für Schuppen im Bart sind zahlreich und vielfältig. Oft treten Bartschuppen vermehrt im Winter auf, wenn die Temperaturen sinken und die Luft trocken ist. Beide Faktoren – Kälte und trockene Luft – strapazieren die Haut im Allgemeinen und können auch die Bildung von Bartschuppen begünstigen.

Aber auch Hitze kann eine Ursache sein. Den Bart regelmäßig zu waschen, ist Pflicht, wenn du aber zu heißes Wasser benutzt, wirkt sich das negativ auf die Haut aus und trocknet diese aus. Was du auf keinen Fall machen solltest, ist, den Bart zu föhnen – zumindest nicht auf zu hoher Temperatur.

Aber auch diverse Pflegeprodukte können deine Haut angreifen und die Bildung von Bartschuppen erleichtern. Bei Shampoos solltest du auf solche ohne Sulfate, Silikone und Parabene zurückgreifen. Spezielle Bart-Shampoos, die es mittlerweile überall zu kaufen gibt, eignen sich besonders gut, um den Bart in Form zu halten. Dabei ist zu beachten, das Pflegeprodukt immer gründlich auszuspülen. Falls du bereits unter Bartschuppen leidest, kannst du direkt ein Anti-Schuppen-Shampoo in die Hand nehmen.

Darüber hinaus kann auch Stress, der den pH-Wert deiner Haut durcheinanderbringt, ein Grund für Schuppen im Bart sein. Möglich sind auch eine unausgewogene Ernährung (zu viel Zucker, Alkohol und Fett) und zu wenig Bewegung. Im Falle einer länger anhaltenden und aggressiveren Schuppenbildung könnte eine Hautkrankheit die Ursache sein – dann unbedingt einen Besuch beim Dermatologen in Betracht ziehen.

Mittel gegen Schuppen im Bart

Richtig waschen

Wenn du deinen Bart zu oft oder zu selten wäschst, könnte das ein Grund für Haarschuppen sein. Dabei ist es natürlich wichtig, dass du deinen Bart sauber und die Haut darunter feucht hältst. Wenn du zum Beispiel deine Gesichtsbehaarung mehrmals täglich wäschst, könnte es helfen, wenn du die Frequenz auf einmal am Tag oder gegebenenfalls nur einmal alle zwei Tage reduzierst. Bezüglich der Wassertemperatur solltest du dich auf kaltes oder zumindest lauwarmes Wasser begrenzen – heißes Wasser trocknet die Haut schneller aus.

Kalt duschen

Wir wissen bereits, dass zu warmes Wasser die Bildung von Schuppen begünstigen kann, vor allem im Winter kann dieser Effekt bei zu warmem Duschen auftreten. Das soll nicht heißen, dass du nicht heißt duschen kannst, nur dass der Duschkopf dann in Höhe deines Halses positioniert werden sollte. Wenn du ein Shampoo benutzt, dieses gründlich ausspülen, da sich sonst Rückstände auf der Haut festsetzen können und zu Bartschuppen führen.

Richtige Ernährung

Eine unausgewogene Ernährung kann ebenfalls Grund für Schuppen sein. Ihre Umstellung beziehungsweise bewusste Ernährung kann dem vorbeugen. Der Konsum von Alkohol, Weizenmehl, Zucker und auch Kaffee sollte reduziert werden, da diese Produkte den Mikroorganismen auf der Haut Nahrung bieten. Auch zu viel Fett ist nicht gut, da dieses die Produktion von Talg fördert, der wiederum das Hefepilzwachstum begünstigt.

Nahrungsmittel mit dem Spurenelement Zink hingegen sind gut für die Haut. Zink findet sich vor allem in Fleisch, Fisch, Meeresfrüchten und Vollkornprodukten. Auch die Vitamine A (Milchprodukte, Möhren), E (Kohl, Nüsse, Avocado) und B7 (Sojabohnen, Nüsse, Eigelb) wirken sich positiv auf das Hautbild aus. Und zuletzt noch der Klassiker: viel trinken, viel (alkoholfreie) Flüssigkeit aufnehmen.

Bartfrisuren: Der Vollbart
Der Bart sitzt Der Bart sitzt iStock/UberImage

Bartbürste

Eine einfache und – jeder, der es schon einmal gemacht hat, kann es bestätigen – äußerst angenehme Methode der Bartpflege. Spezielle Bartbürsten sind in der Regel mit Wildschweinborsten ausgestattet und gleich aus mehreren Gründen von Vorteil.

Ein Durchbürsten des Barts empfiehlt sich jeden Tag. Dadurch werden die Bartschuppen gezielt aus den Haaren befördert – genau das, was wir wollen. Gleichzeitig wird beim Kämmen das natürliche Fett, das die Haut produziert, im Bart verteilt. Das bewahrt das Gesichtshaar vor Austrocknung und produziert einen Schutzmantel. Zusätzlich werden beim Bürsten die Haarfolikel stimuliert, was dem Bart zusätzlichen Wuchs und mehr Stärke verleiht. Und abgesehen von all diesen positiven Effekten, fühlt es sich einfach super an.

Sonnenlicht

Rausgehen, in die Sonne und unter Menschen, immerhin willst du deinen prächtigen Bart mit der Gesellschaft teilen. Und das UV-Licht der Sonne tut nicht nur dir, sondern auch deinem Bart gut und kann die Schuppenbildung reduzieren. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass das Vitamin D, das in Sonnenlicht enthalten ist, den Haar- und somit auch Bartwuchs fördert.

Mehr Wissenswertes über Bärte und andere spannende Themengebiete findest du auf unserer Ratgeber-Übersichtsseite.

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