Stars-Update

Schüttflix: 14 Millionen für Firma von Sophia Thomalla

Nanu, engagiert sich Sophia Thomalla plötzlich in Sachen Media Streaming? Will sie etwa Netflix Konkurrenz machen? Mitnichten. Die Betonung liegt vielmehr auf der ersten Silbe.

Sophia Thomalla
Sophia Thomalla Foto: Getty Images / Matthias Nareyek

Start-ups im Instagram-Zeitalter

Es ist kein Geheimnis: Stars und Sternchen kommunizieren in diesen Zeiten gerne über Instagram. Selbst, wenn es um Geschäftliches geht. Zumeist ist das bei sogenannten IT-Girls ja ohnehin das Gleiche.

Frau Thomalla hat aber eine handfeste Unternehmung am Start, für die sie gerade einen weiteren Millionenzuschuss einfahren konnte. Nachdem bereits Speedinvest dem Start-up mit einem Millionenbetrag unter die Arme gegriffen hat, schiesst jetzt laut Handelsblatt auch die Risiko-Kapital-Sparte der Holtzbrinck-Gruppe, "Holtzbrinck Ventures", etliche Millionen nach.

Und worum geht es eigentlich?

Das Business-Konzept ist recht einfach: Es geht bei Schüttflix um nichts anderes als Baumaterial. Der Clou: Durch die von Gründer Christian Hülsewig entwickelte App kann man sich einen Transporter mit Kies & Co. via Smartphone an die eigene Baustelle funken.

Das scheint die obengenannten Kapitalgeber überzeugt zu haben, dem jungen Unternehmen Geld zur Verfügung zu stellen. Dass sich der Firmengründer dabei eine echte Powerfrau an die Seite geholt hat, die nebenbei auch gut ablichtbar ist, hat dem Gesamtprojekt sicherlich nicht geschadet.

Viel Kies für Schüttflix

Also: Baustoffe statt Film-Streaming. Mit der zweiten Silbe will man wohl ausschließlich auf dem Mega-Erfolg der U.S.-amerikanischen Plattform mitsurfen.

Und mit Sophia Thomalla ist selbst ein an sich dröges Thema wie "Baustoffe" mit Glamour behaftet und in aller Munde. Für Hülsewig geht die Rechnung jedenfalls auf. Insgesamt hat er jetzt schon 14 Millionen Euro Risikokapital eingesammelt.