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Fußball-Update

Schock-Prognose: Diese deutschen Proficlubs gibt es vielleicht bald nicht mehr

Die Coronakrise schlägt überall zu, kein Bereich bleibt verschont. Auch nicht der deutsche Profifußball, der sich vielleicht schon bald von etlichen Vereinen verabschieden muss.

Schalke-Spieler
Schalke-Spieler, Schiedsrichter imago images / Sven Simon

Bundesliga-Vereine vor dem Aus

Man hat ja schon von vielen Traditionsvereinen gehört, deren Niedergang in tiefe Ligen nicht aufzuhalten war. Prominentestes Beispiel ist sicherlich der FC Kaiserslautern.

Dass aber jetzt Bundesliga-Vereine nicht nur von einer sportlichen Talfahrt stehen, sondern möglicherweise komplett den Spielbetrieb einstellen müssen, das ist neu.

Wegfall der TV-Gelder

Eine solche Erkenntnis muss erst einmal bis ins Stammhirn durchsickern und dort verarbeitet werden. Es ist tatsächlich eine sehr reale Bedrohung.

Weil viele Vereine mehr als die Hälfte ihrer Einnahmen durch die Gelder aus den TV-Übertragungen generieren, ist der Corona-bedingte Spielstopp eine existenzbedrohende Gefährdung.

Die bedrohten Vereine

Weil in der näheren Vergangenheit selbst Geisterspiele nicht erlaubt waren und einige Vereine sehr hoch verschuldet sind, wird es jetzt richtig eng für einige Zweit- und sogar Erstligisten.

Namentlich sind dies FC Schalke 04, 1. FC Union Berlin und SC Paderborn 07 (jeweils 1. Bundesliga) sowie die Zweitligisten 1. FC Nürnberg, VfL Osnabrück und Karlsruher SC.

Weder Liquidität noch Solvenz

Festgestellt wurde das innerhalb einer Studie, die die Leipzig Graduate School of Management in Kooperation mit Odgers Berndtson erarbeitet hat, wie hier zu lesen ist.

Dabei wurde vor allem auf die Liquidität wie auch die Solvenz geachtet, also auf die kurz- und langfristigen Finanzierung. Dabei kommt Prof. Dr. Henning Zülch zu folgendem Fazit:

„Die finanzielle Situation ist bei vielen Klubs bedrohlich, da nur wenig Wert der Strategieformulierung und Operationalisierung beigemessen wird. Aber: Ein gutes Management lässt sich nicht vom Tagesgeschäft dominieren, sondern sollte strategisch solide führen“
Henning Zülch

Weitere Kandidaten auf Insolvenz

Wegen des gleichen Missmanagements seien sieben weitere Zweitliga-Clubs als "gefährdet" einzustufen, namentlich SV Sandhausen, Wehen Wiesbaden, Erzgebirge Aue, SpVgg Greuther Fürth, Jahn Regensburg, 1. FC Heidenheim und Dynamo Dresden.

Mahnende Worte deshalb von Ewald Manz, dem Leiter der Sports-Practice bei Odgers Berndtson:

„Ein 'Weiter so' kann es künftig nicht mehr geben. Der Fußball muss lernen, dass die Mannschaftsaufstellung im Management zusammen mit Veränderungen in der Organisationsstruktur und im Führungsverhalten die entscheidenden Erfolgsfaktoren für den Fußball der Zukunft sein werden“
Ewald Manz

Seit Dezember 2019 verbreitet sich das Coronavirus. Ausgehend von der chinesischen Millionenstadt Wuhan, hat die Epidemie mittlerweile alle Kontinente erreicht. Bislang starben nach WHO-Angaben weltweit über 278.000 Menschen an der rätselhaften Lungenkrankheit, über 4.000.000 haben sich infiziert (Stand: 13. Mai 2020).

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