wird geladen...
News-Update

Schock in Österreich: 50 Prozent mehr Arbeitslose

Das ist heftig: Österreich befindet sich seit zwei Wochen im Shutdown und verzeichnet eine alarmierend hohe Zahl an neuen Arbeitslosen. Wird das auch in Deutschland passieren?

Leerer Platz vorm Stephansdom in Wien
Leerer Platz vorm Stephansdom in Wien imago images / SKATA

Die Ruhe vor dem Sturm

Als die Bundesagentur für Arbeit kürzlich ihre aktuellen Zahlen vorstellte, waren noch keine Corona-Auswirkungen mit eingerechnet. Das dürfte sich beim nächsten Mal schon geändert haben. Insofern herrscht am Arbeitsmarkt ähnlich wie in den Krankenhäusern momentan noch die Ruhe vor dem Sturm.

In Österreich ist man diesbezüglich bereits weiter und die Zahlen sind absolut erschreckend. Tatsächlich musste der Alpenstaat gleich 50 Prozent mehr Arbeitslose vermelden.

Negative Rekorde

Es ist nicht nur das Festhalten der höchsten Arbeitslosenquote seit 1946. Vor allem ist ein weiterer Faktor beunruhigend: die Zeitspanne, in der sich diese Dramatik entfalten konnte. Gerade einmal zwei Wochen benötigte die österreichische Wirtschaft um de facto in sich zusammenzufallen, zu implodieren.

Aktuell sind in Österreich etwa eine halbe Million Menschen arbeitslos gemeldet. Das ist ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um unglaubliche 52,5 Prozent. Zwischen Mitte und Ende März kamen allein 200.000 neue Arbeitslose dazu.

Zweistellige Arbeitslosenquote

Vor allem in den Bereichen Beherbergung und Gastronomie gab es massive Zuwächse, die aktuelle Arbeitslosenquote legte von 7,5 Prozent um 4,7 Prozent auf nun 12,2 Prozent zu.

Das Problem dabei: Das war es noch nicht. Wie sehr die Corona-Pandemie die österreichische Wirtschaft wirklich in Mitleidenschaft gezogen hat, wird sich erst im April zeigen.

Eurozone mit massivem Abschwung

Vor der Corona-Krise lag die Arbeitslosenquote für die gesamte Eurozone bei 7,3 Prozent, war gerade noch einmal um einen Zehntelprozentpunkt gefallen. Nun dürfte sich diese Zahl wieder deutlich nach oben entwickeln, da ausnahmslos alle Mitglieder der Eurozone von den Auswirkungen der Pandemie betroffen sind.

Auch auf die Bundesagentur für Arbeit dürften im April ungemütliche Zahlen zukommen. Es bleibt abzuwarten, ob sie ähnlich dramatisch wie in Österreich ausfallen.

var premium1Fallback = mobile_premium1Fallback = '
';var premium2Fallback = mobile_premium2Fallback = '
';var premium3Fallback = mobile_premium3Fallback = '
';
var basic1Fallback = mobile_basic1Fallback = '
';var basic2Fallback = mobile_basic2Fallback = '
';var basic3Fallback = mobile_basic3Fallback = '
';