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Langzeitstudie schockt alle Cola-Fans

Bei einer internationalen Langzeitstudie hinsichtlich menschlicher Ernährungsgewohnheiten kommt Cola überhaupt nicht gut weg.

Eine Coca-Cola
Eine Coca-Cola Foto: iStock/BlakeDavidTaylor

Schock für Cola-Fans

Coca-Cola und Co. sind nicht gut für die Gesundheit. Sie enthalten zu viel Zucker und überhaupt keine Nährstoffe! Das ist allgemein bekannt. Eine aktuelle Studie unterstreicht dies und räumt zudem mit einer weitverbreiteten Mär auf.

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Die Studie

Ein internationales Forscherteam hat in zehn Ländern mehr als 450.000 Menschen im Durchschnittsalter von 50 über 16 Jahre begleitet. Im Fokus der Forscher: Ernährungsgewohnheiten, sportliche Aktivitäten und Zigarettenkonsum.

Hinsichtlich des Konsums von Softdrinks kam dabei heraus, dass 11,5 Prozent der Softdrink-Trinker im Laufe des Untersuchungszeitraums verstarben. Abzüglich der Variablen wie Body Mass Index, sportliche Aktivität und Ernährung ergibt sich somit ein 17 Prozent höheres Sterblichkeitsrisiko für Softdrink-Trinker gegenüber Menschen, die weitestgehend auf die gesüßten Getränke verzichtet haben.

Dabei war es übrigens egal, ob die Softdrinks mit Zucker oder Süßungsmitteln versetzt waren - das Ergebnis war das Gleiche.

Dr. Neil Murphy von der Internationalen Agentur für Krebsforschung ist einer der Co-Autoren der Langzeitstudie. Gegenüber dem "Guardian" warnt er: "Unsere ist die dritte große, in diesem Jahr veröffentliche Studie, die einen positiven Zusammenhang zwischen künstlich gesüßten Getränken und allgemeiner Sterblichkeit zieht".

Coke Zero ist nicht die Lösung

Allen Leuten, die jetzt glauben, dass Coke Zero das Allheilmittel sein könnte, sei gesagt: Irrtum! Eine Coke Zero enthält Süßungsmittel wie Cyclamat, Acesulfam K, Aspartam und Säuerungsmittel wie E 338 oder Natriumcitrat - sowie keinerlei Nährstoffe.

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