ApoRed Schluss mit lustig: YouTuber wegen Prank verhaftet

19.10.2017
Schluss mit lustig: YouTuber wegen Prank verhaftet
© YouTube / Kanal ApoRed

Der Hamburger YouTube-Star ApoRed wurde zu sieben Monaten auf Bewährung verurteilt, weil er sich einen bösen Bombenstreich erlaubt hatte.

Erst klickten seine Videos, dann die Handschellen: Ahmad Ahad, wie ApoRed mit bürgerlichem Namen heißt, platzierte im Sommer 2016 eine vermeintliche Bombe in der Hamburger Innenstadt, um die Reaktion der Passanten darauf einzufangen. Der Prank funktionierte in dem Sinne, dass zahlreiche Zeugen einen Schock erlitten und noch längere Zeit nach dem Vorfall negativ davon beeinflusst waren.

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Damit ist ApoRed zu weit gegangen, befand nun das Hanseatische Oberlandesgericht. Dessen Urteil: sieben Monate Haft, die jedoch auf Bewährung ausgesetzt wurde. Der Mann hinter der Kamera, Jan H., kam wegen Beihilfe zur Tat mit einer Geldstrafe von 1.200 Euro davon. Ahmad Ahad zeigte Reue und entschuldigte sich im Laufe der Verhandlung bei einer 51-jährigen Frau, die Opfer seines Pranks geworden war.

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Mit Pranks lassen sich im Internet eine ganze Menge Klicks und mithilfe dieser wiederum Werbegelder generieren. In den meisten Fällen sind die YouTube-Streiche von harmloser Natur, doch der eine oder andere Videomacher treibt es bei der Jagd nach Aufmerksamkeit auf die Spitze der Vertretbarkeit. Das Urteil gegen ApoRed lässt hoffen, dass sich seinesgleichen zukünftig mehr Gedanken über die Gefährlichkeit solcher Aktionen macht.

Im folgenden Video spricht der YouTuber über den Fall:

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