Viral-Update

Schluss mit #instacops: Berlin legt sexy Polizistinnen an die Leine

Für Berliner Polizistinnen und Polizisten beginnt in Sachen Social-Media-Aktivitäten eine neue Zeitrechnung.

Polizistin in Berlin
Eine Berliner Polizistin im September 2019 Foto: imago images / Christian Spicker

Berlin legt sexy Polizistinnen an die Leine

Einige Berliner Polizeibeamte präsentieren sich privat als Insta-Cops bei Instagram, Twitter, und/oder TikTok. Dem Treiben will die Innenbehörde der Hauptstadt allerdings künftig Einhalt gebieten.  

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Stein des Anstoßes

Stein des Anstoßes: Viele Beamte zeigen mehr von sich, als der Innenbehörde lieb ist. Fotos von Einsätzen oder aus dem Privatleben bringen die Beamten den Followern zwar näher, sind allerdings den politisch Verantwortlichen nicht genehm.

Die Berliner Polizeipräsidentin Barbara Slowik hatte deshalb eine interne Untersuchung namens "Sonderprüfung Influencer" in Auftrag gegeben, die sich mit den Risiken der Präsenz von Polizisten in Sozialen Netzwerken auseinandersetzt.

Das Ergebnis: Eine "behördliche Regulierung wird für notwendig erachtet", auch weil die "Ermessensspielräume" bislang zu groß gewesen seien, wie die B.Z. berichtet.

Die Insta-Cops

Weiter heißt es vonseiten der Behörde: "Standpunkt und Verhältnis" sollen "konkret und verbindlich definiert" werden. Auch soll die Medienkompetenz und Handlungssicherheit der Berliner Polizei gestärkt werden, um ein "positives, zeitgemäßes und zugleich authentisches Bild von der Polizeiarbeit nach außen zu transportieren". 

Eine der "Insta-Cops" ist beispielsweise Methap Öger, die bei Instagram als Melos.Vanellope über 35.000 Follower aufweist - und sich in der Vergangenheit wiederholt in sexy Pose gezeigt hat.