Corona-Update

San Francisco: Gesundheitsamt versorgt Obdachlose wegen Corona mit Alkohol und Gras

Die Maßnahme in der US-Metropole sorgte bereits für lebhafte Diskussionen.

Obdachloser im U-Bahn-Schacht
Obdachlose haben es in der Corona-Krise besonders schwer (Symbolbild) iStock / ljubaphoto

Alkohol & Gras für Obdachlose

Das Gesundheitsamt von San Francisco an der US-amerikanischen Westküste hat in einem Statement bekannt gegeben, dass es fortan limitierte Mengen an Alkohol, Marihuana und Tabak an süchtige Obdachlose aus dem stadteigenen Sozialprogramm verteilt.

Die Obdachlosen befinden sich aufgrund der Corona-Krise derzeit in der Isolation bzw. zur Quarantäne in verschiedenen Hotels.

Diskussionen im Netz

Die Meldung sorgte in den sozialen Netzwerken für Diskussionen und es kam die Frage auf, ob Steuergelder eingesetzt werden, um den Alkohol, das Gras und den Tabak zu kaufen.

Werden sie nicht, sie stammen von privaten Spendern. Das Gesundheitsamt sieht in der Maßnahme die große Chance, dass die Obdachlosen auch wirklich in der Isolation bleiben und nicht plötzlich aufbrechen, um sich selbst Stoff zu besorgen.

Mehr als 700 Obdachlose

San Francisco hat es geschafft, mehr als 700 Obdachlose der Stadt in diversen Unterkünften unterzubringen. Über 60-Jährige werden dabei bevorzugt behandelt, heißt es in einem Bericht von SFGate.

Für viele der Süchtigen unter den Betroffenen ist das Programm auch insofern eine Unterstützung, als dass sie mit ihrer Abhängigkeit nicht allein sind und Hilfe dabei bekommen, einen systematischen Entzug zu beginnen.

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