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Sänger R. Kelly von Mithäftling angegriffen

Der wegen sexuellen Missbrauchs inhaftierte US-Sänger R. Kelly wurde im Gefängnis von einem Mithäftling attackiert.

R. Kelly
In Haft: R. Kelly im März 2019 Foto: GettyImages/ Handout

Sänger R. Kelly von Mithäftling angegriffen

Laut TMZ ereignete sich der Vorfall im Metropolitan Correctional Center in Chicago. Der Mithäftling attackierte R. Kelly (bürgerlich Robert Sylvester Kelly) als dieser gerade auf seinem Bett saß. R. Kellys Anwalt Douglas C. Anton sagt gegenüber Billboard: "Es ist leider wahr. Ein anderer Häftling, der ein Problem mit dem Einschluss hatte, wurde wütend und griff Robert einfach an."

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"Es geht ihm nicht gut"

Anton weiter: "Es geht ihm nicht gut. Dies ist ein weiterer Grund, warum er entlassen werden muss. Sie können ihn in der Einrichtung nicht schützen."

Der Sänger wurde Anfang 2019 zunächst wegen schweren sexuellen Missbrauchs in Gewahrsam genommen, verbunden mit der Behauptung, er habe vier Frauen sexuell missbraucht, von denen drei zu diesem Zeitpunkt minderjährig waren.

R. Kelly wurde am 11. Juli 2019 in Chicago von Polizisten und Beamten des Heimatschutzministeriums erneut verhaftet und von einer Grand Jury auf Bundesebene unter der Anklage weiterer Sexualverbrechen angeklagt, wobei Bundesstaatsanwälte in New York und Chicago Kelly in 18 Anklagepunkten anklagten, darunter Entführung, Zwangsarbeit, sexuelle Ausbeutung von Kindern und Herstellung von Kinderpornografie sowie Behinderung der Justiz.

Behörden knallhart

Anton hat sich für Kellys Freilassung zur Vorbereitung des Prozesses eingesetzt, dies wurde aber wiederholt abgelehnt. "Es ist grausam und ungewöhnlich. Er ist unschuldig, bis seine Schuld bewiesen ist. Ich habe einen unschuldigen Mann im Gefängnis, der nicht aus dem Gefängnis entlassen werden kann, damit wir uns auf den Prozess vorbereiten können."

Anton sagt, ein vorheriger Verhandlungstermin sei bereits wegen COVID-19 verschoben worden, und es sei kein neuer Verhandlungstermin festgelegt worden. "Alles ist auf Eis gelegt. Es ist eine schreckliche Situation", bemerkte er. "Ich habe noch nie eine Person gesehen, die stärker im Umgang mit Schlägen und nach Schlägen mit den Dingen ist, die über sie gesagt wird. Er hat keine Möglichkeit, darauf zu reagieren. Alles, was wir wollen, ist ein fairer Prozess."