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News-Update

Erstes Bundesland hebt Corona-Ausgangsbeschränkungen auf

Nachdem Kanzlerin Angela Merkel angekündigt hat, die Corona-Einschränkungen ab 4. Mai sukzessive zu lockern, will ein Bundesland bereits ab 20. April die Ausgangsbeschränkungen aufheben.

Fahrradfahrer mit Mundschutz, im Hintergrund ein Polizist
Das erste Bundesland hebt die Corona-Ausgangsbeschränkungen auf (Symbolfoto) GettyImages/ODD ANDERSEN

Erstes Bundesland hebt Corona-Ausgangsbeschränkungen auf

In Sachsen wird die verhängte Ausgangsbeschränkung im Zuge der Corona-Pandemie ab 20. April aufgehoben. Dies verkündete der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) auf einer Pressekonferenz am 15. April in Dresden.

"Ich denke, wir sind auf einem dünnen Eis"

Die bundesweit geltende Kontaktsperre bleibt hingegen auch in Sachsen bis zum 3. Mai gültig. Kretschmer lobte ausdrücklich die Bürger Sachsens für deren Verhalten in der Krise und warnte zugleich vor fahrlässigem Verhalten durch die geplante Aufhebung der Ausgangsbeschränkung: "Ich denke, wir sind auf einem dünnen Eis."

Ab kommenden Montag werden im Freistaat die Schulen für Schüler aller Abschlussklassen wieder geöffnet. Ein regulärer Unterricht soll jedoch nicht stattfinden, im Vordergrund steht vielmehr die Vorbereitung auf Abschlussprüfungen. Für diesen eingeschränkten Schulbetrieb gelten strenge Hygiene- und Abstandsregeln.

Restaurant und Friseure bleiben geschlossen

Auch Geschäfte bis 800 Quadratmeter Verkaufsfläche, Fahrradhändler, Kfz-Betriebe, Baumärkte, Museen, Bibliotheken, Gedenkstätten, Archive, Botanische Gärten und Buchhandlungen dürfen wieder öffnen.

Strenge Besuchsverbote gelten auch in Sachsen weiterhin für Krankenhäuser, Pflegeheime oder ambulant betreute Wohngemeinschaften sowie Wohngruppen mit Menschen mit Behinderungen.

Restaurants und Friseure müssen zudem noch bis zum 3. Mai geschlossen bleiben.

Seit Dezember 2019 verbreitet sich das Coronavirus. Ausgehend von der chinesischen Millionenstadt Wuhan, hat die Epidemie mittlerweile alle Kontinente erreicht. Bislang starben nach WHO-Angaben weltweit über 123.000 Menschen an der rätselhaften Lungenkrankheit, über 1.900.000 haben sich infiziert. (Stand: 16. April 2020).

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