Grillmeister Roastbeef grillen: So gelingt das perfekte Steak auf dem Grill

Redaktion Männersache 14.06.2018
Lecker Fleisch über heißer Flamme
© iStock / cookedphotos

Männersache verrät, was du beim Grillen eines Roastbeefs beachten musst. Alles über den Cut sowie Tipps und Tricks, wie das perfekte Steak auf dem Grill gelingt.

Als Roastbeef werden die Rückenteile des Rinds bezeichnet. Dabei lässt es sich in zwei Teile gliedern. Das runde Roastbeef ist das vorne gelegene Fleisch der Rückenteile. Das flache Roastbeef befindet sich im unteren Rückenbereich und wird zusammen mit dem Rückenknochen und Filet auch als Große Lende bezeichnet.

 

Roastbeef grillen: So gelingt das perfekte Steak auf dem Grill

Roastbeef: Das saftige Steak vom Rücken

Unter dem Oberbegriff Roastbeef verbergen sich gleich mehrere Steak-Cuts. Ein besonders edler Cut ist das Filet, das aus der inneren Lendenmuskulatur geschnitten wird.

T-Bone-Steak auf dem Grill

T-Bone-Steak grillen: So gelingt das Steak auf dem Grill garantiert

Wie das Filet, wird auch das beliebte Rumpsteak vom hinteren Teil des Roastbeefs geschnitten. Das Rumpsteak ist aufgrund seiner feinen Marmorierung – das Fleisch ist von kleinen Fettsträngen durchzogen – und der Fettkante, die als perfekter Geschmacksträger dient, besonders beliebt.

Auch das mächtige T-Bone-Steak und Porterhouse-Steak sind Cuts aus dem Roastbeef. Beide Zuschnitte bestehen zu einem Teil aus Rumpsteak und einem kleineren Teil aus Filet, die durch einen T-förmigen Knochen voneinander getrennt werden. Der Unterschied dieser beiden Steaks, die gelegentlich auch als Synonyme verwendet werden, ist, dass der Filetanteil beim Porterhouse größer ist.

Weitere detaillierte Informationen zu Roastbeef und wie du das Steak perfekt in der Pfanne zubereitest, bekommst du hier.

Vor dem Grillen: Das Roastbeef vorbereiten

Ganz gleich, welchen Cut des Roastbeefs du grillen willst, das Fleisch sollte vorher auf Zimmertemperatur akklimatisiert werden. Dafür am besten etwa 30 Minuten früher aus dem Kühlschrank nehmen. Anschließend mit lauwarmem Wasser abwaschen und einem Krepp trocken tupfen. Falls das Steak eine Fettkante hat, diese nicht ab-, sondern nur anschneiden, um damit ein zu starkes Zusammenziehen des Fleisches zu verhindern.

Das Roastbeef – Die Mutter aller Steaks
Ein saftiges Roastbeef © iStock / Lisovskaya

Bezüglich des Würzens gibt es mindestens genauso viele Ansichten, wie es Cuts gibt. Einige Grill-Meister schwören auf Marinaden, andere auf selbst gemischte Gewürzmischungen, in denen das Fleisch mehrere Stunden lang verweilt. Wieder andere sind vehemente Würz-Verweigerer und präparieren das Fleisch gar nicht im Voraus, eventuell nach dem Grillen und unmittelbar vor dem Verzehr wird es nach Geschmack mit etwas Salz und Pfeffer verfeinert. Letztlich bleibt es deinem eigenen Geschmack überlassen.

Auf heißer Flamme: Roastbeef grillen

Um ein Ankleben des Steaks zu verhindertn, kann das Rost mit etwas Öl bestrichen werden. Bevor das Rost auf dem Grill landet, sollte eine hohe Grilltemperatur erreicht werden, optimal sind 250 Grad. Und auch dann nicht direkt das Fleisch drauflegen, sondern abwarten, bis auch das Rost eine entsprechende Temperatur erreicht hat.

Das Roastbeef direkt über der hohen Hitze grillen. Um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erreichen, kannst du dich an der 90-90-90-90-Methode orientieren: Grille hierfür das Steak für 90 Sekunden stark an. Drehe es anschließend um 90 Grad und lasse es für weitere 90 Sekunden über der Glut schwitzen. Wiederhole den Vorgang noch zweimal, sodass das Steak in der Summe sechs Minuten über der direkten Hitze grillt.

 

Danach muss das Fleisch noch fertig garen. Hierfür kannst du den Rost auf eine höhere Position verstellen, das Fleisch an den Rand legen und die Lüftungsöffnung des Grills schließen. Alternativ kannst du auch einen zweiten Grill nutzen oder das Steak ganz klassisch in den vorgeheizten Ofen bei 120 Grad legen. Die Garzeit ist einerseits von der Größe und Dicke des Steaks abhängig, andererseits von der gewünschten Garstufe.

Die Garstufe "blutig" kannst du ganz einfach mithilfe deiner Hände bestimmen. Führe für die Fingerdruck-Methode den Daumen und den Zeigefinger deiner linken Hand zusammen und drücke mit dem einen Finger der rechten Hand auf den Handballen. Weist das Fleisch eine ähnliche Festigkeit auf, ist es rare. Daumen und Mittelfinger geben dir Auskunft über die Garstufe medium, Daumen und der kleine Finger über durchgebraten.

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