Reden ist Silber, Fighten ist Gold Die 6 reichsten UFC-Fighter aller Zeiten

Redaktion Männersache 10.10.2018

Mixed Martial Arts, kurz MMA, erreicht ein immer größeres Publikum. Und je beliebter ein Sport, desto größer der Verdienst der Kämpfer. Wir verraten die sechs reichsten UFC-Fighter aller Zeiten.

Auf Basis aller öffentlich verfügbaren Informationen wie Kampfgagen, Immobilienbesitz, Merchandising-Einnahmen, Lizengebühren und Sponsoring-Deals berechnet das Portal Celebrity Net Worths den Marktwert von MMA-Athleten. Der endgültige "Net Worth" eines Fighters wird schließlich durch eine Formel ermittelt, die Steuern, Gehälter von Managern und Trainern sowie Ausgaben für den eigenen Lifestyle ausschließt.

6 männliche UFC-Rekorde des aktuellen Featherweight Champions Conor McGregor

6 männliche UFC-Rekorde von Conor McGregor

Grundsätzlich wird den Kämpfern in der UFC pro Kampf ein Basis-Gehalt gezahlt. Gewinnen sie den Fight, erhalten sie eine entsprechende Siegprämie. Außerdem kassieren die Octagon-Gladiatoren Sponsorengelder. Zusätzlich können prominente Kämpfer Beteiligungen an Pay-per-View-Verkäufen aushandeln.

Neugierig, wessen Fäuste am meisten Geld wert sind? Dann scroll dich durch unser Ranking der bestverdienensten UFC-Kämpfer aller Zeiten.

 

Die reichsten UFC-Kämpfer der Welt

6. Anderson Silva - 16 Millionen Euro

"The Spider" gilt als dominantester Mittelgewichts-Champion der UFC-Historie und einer der besten Kämpfer, die je den Octagon betreten haben. Silva begann 1997 mit professionellem Kampfsport und eroberte die UFC 2006 im Sturm, als er den Titel gegen Rich Franklin gewann. Er verteidigte seinen Gürtel anschließend zehnmal in Folge und war in vierzehn Kämpfen hintereinander unbesiegt.

In seiner Heimat Brasilien ist Silva ein Nationalheld und einer der ersten Fighter weltweit, die Werbedeals mit globalen Unternehmen wie Nike oder Burger King an Land ziehen konnten. Er bestritt den Hauptkampf gegen Chris Weidman bei UFC 168 - dem bis dahin am siebtmeisten gesehene UFC-PPV aller Zeiten. Sein Rückkampf gegen Chael Sonnen im Jahr 2012 landete in diesem Ranking auf Position elf.

5. BJ Penn - 19 Millionen Euro

"The Prodigy" ist eine lebende UFC-Legende. Die MMA-Fans verehrten den gebürtigen Hawaiianer für seinen aufbrausenden Kampfstil, der ihm Titel in verschiedenen Gewichtsklassen einbrachte. Während seiner Karriere kämpfte er sowohl im Federgewicht als auch im Halbschwergewicht.

Neben seinen horrenden Einnahmen durch den Kampfsport profitiert Penn auch von den zahlreichen unternehmerischen Tätigkeiten seiner Familie. Seine Website bjpenn.com generiert Gerüchten zufolge pro Jahr über eine Million US-Dollar.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Sein größter Zahltag war UFC 94, wo er gegen George St-Pierre in einem Rematch um den Weltergewicht-Titel ins Octagon stieg. Das Event landet auf Position zwölf der bis dato umsatzstärksten PPVs. Sein Titelkampf um den UFC Lightweight Title beschert ihm vorläufig Platz 14 in diesem Ranking.

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4. Brock Lesnar - 19 Millionen Euro

Das "Biest" aus South Dakota war wohl einer der prominentesten Athleten, die jemals in den Octagon der UFC gestiegen sind. Als ehemaliger WWE-Champion kehrte der 2007 dem Wrestling den Rücken zu, um sich Mixed Martial Arts zu widmen. Nachdem er seinen ersten professionellen Kampf gewonnen hatte, unterschrieb er bei der UFC.

Und wenngleich er sein Debüt bei der Ultimate Fighting Championship gegen Frank Mir verlor, gewann er seine folgenden vier Ringschlachten, ehe er sich 2008 gegen Randy Couture zum UFC Heaveweight Champion krönte.

Obwohl die PPV-Statistiken strenger Geheimhaltung unterliegen, liegen zuverlässige Schätzungen vor, denen zufolge Lesnar für das lukrativste Event aller Zeiten verantwortlich sein soll - UFC 100. Außerdem sorgte er angeblich dafür, dass seine Titelverteidigung gegen Shane Carwin bei UFC 116 für die bis dato zweithöchsten Einnahmen in der Geschichte der Promotion sorgte.

3. Georges St-Pierre - 26 Millionen Euro

Der Kanadier ist der erste Kämpfer, der als ungeschlagener UFC-Champ zurückgetreten ist. GSP dominierte die Ultimate Fighting Championship von 2005 bis zu seinem Abschied im Jahr 2013. Nachdem er den Weltergewicht-Titel gewonnen hatte, wurde seine weiße Weste lediglich durch seine 2007er Niederlage gegen Matt Serra befleckt, für die er sich später revanchieren sollte.

Seine letzten zwölf Kämpfe im Octagon entschied er allesamt für sich. Als einer der größten UFC-Stars der Geschichte kämpfte er bei einigen der größten PPVs inklsuive dem umsatzstärksten Event aller Zeiten - UFC 100 - bei dem er Thiago Alves bezwang. Seine Titelverteidigung gegen Nick Diaz bringt ihm Position zehn in diesem Ranking ein, sein Kampf gegen BJ Penn Rang zwölf.

Neben seinen Kampfgagen hatte St-Pierre extrem lukrative Sponsoren-Deals mit renommierten Marken wie Hayabusa, Affliction, Under Armour oder Gatorade.

2. Rorion Gracie - 44 Millionen Euro

Als Erbe des Gracie-Familienvermächtnisses und Mitbegründer der UFC gab Rorion Gracie das meiste Geld für die Förderung von Kämpfen aus. Dabei bestand ein Großteil seiner frühen MMA-Karriere darin, die Welt in die Kunst des brasilianischen Jiu-Jitsu einzuführen.

Einen nicht unbeachtlichen Teil seines Vermögens verdiente sich Rorion Gracie als Kampfkoordinator und Stantman für Filme. Zu seinen Schülern zählen mit die bekanntesten und erfolgreichen MMA-Fighter der heutigen Zeit.

 

1. Conor McGregor - 74 Millionen Euro

Keine Überraschungen hier, Conor "The  Notorious" McGregor ist der mit Abstand reichste MMA-Fighter, der derzeit auf dem Planeten lebt. Seinen Ruhm hat er einerseits seinen Skills im Octagon zu verdanken, andererseits aber auch seiner großen Klappe und schauspielerischen Fähigkeiten, dank derer er jeden seiner Kämpfe zu einem Erlebnis macht.

McGregor war der erste Sportler der UFS-Geschichte, der zwei Gürtel gleichzeitig trug. Doch auch im Boxring war der Ire am Schlägeverteilen beziehungsweise einstecken: Seinen Boxkampf gegen Floyd Mayweather verlor er - erhielt aber dennoch satte 100 Millionen US-Dollar. Dagegen sind die voraussichtlichen 50 Millionen, die er für den Fight gegen den Russen Khabib im Oktober 2018 erhielt, fast schon Peanuts. (Den Kampf verlor McGregor.)

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