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Corona-Update

Rechtsmediziner: Corona-Opfer wären auch ohne das Virus gestorben

Es ist ein pikanter Vorwurf: Rechtsmediziner stellen infrage, ob all unsere Bemühungen, durch sozialen Verzicht Menschenleben zu retten, vonnöten gewesen sind.

Klaus Püschel
Klaus Püschel: Corona-Opfer wären auch ohne das Virus gestorben Foto: imago images / Future Image

Rechtsmediziner spricht Klartext

Was der Hamburger Rechtsmediziner Klaus Püschel zu sagen hat, dürfte vielen Menschen, die sich in den vergangenen Wochen in sozialem Verzicht geübt haben, sauer aufstoßen.

Seine These: Viele der in letzter Zeit zu beklagenden Todesopfer wären auch ohne das Coronavirus gestorben. Als logische Konsequenz daraus plädiert er dafür, den bundesweiten Lockdown langsam wieder aufzulösen und die Wirtschaft wieder hochzufahren.

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Zeit der Virologen vorbei

Virologen, so Püschel, seien jetzt nicht mehr die richtigen Ansprechpartner, vielmehr sollten man sich nun an Intensivmediziner wenden, wenn Expertenmeinungen eingeholt werden.

Der Rechtsmediziner ist nach der Untersuchung etlicher Todesopfer zu der Überzeugung gelangt, dass deren schwere Vorerkrankungen ohnehin für ein baldiges Ableben gesorgt hätten.

Kinder- und Jugendpsychiater Michael Schulte-Markwort springt ihm bei:

„Keine der Zahlen, die wir kennen, rechtfertigt die Angst, die in Deutschland vor dem Virus geschürt wird“
Michael Schulte-Markwort

Lockdown jetzt beenden

Zudem hat der Psychiater den Eindruck, dass sich die Angst bezüglich des Coronavirus verselbstständigt habe und gute Nachrichten gar nicht mehr zur Kenntnis genommen würden.

So hält auch Rechtsmediziner Püschel Covid-19 für eine "vergleichsweise harmlose Viruserkrankung“ und empfiehlt, dass die Menschen lernen mit dem Virus zu leben, ohne Quarantäne: "Jetzt ist der richtige Zeitpunkt."