Black Lives Matter

Rassismus-Proteste: Konsequenzen für "The Simpsons"

Zukünftig soll es keine weißen Synchronsprecher für nicht-weiße Figuren mehr geben.

Figuren der Simpsons-Familie
"The Simpsons" ist die am längsten laufende US-Zeichentrickserie (Symbolbild) Foto: iStock / guvendemir

Reaktion auf Rassismus-Vorwürfe

Die Macher der erfolgreichen Zeichentrickserie "The Simpsons" haben auf Rassismus-Vorwürfe reagiert und angekündigt, dass sie in Zukunft keine weißen Synchronsprecher mehr für BIPoC-Charaktere (BIPoC = Black, Indigenous and People of Color) engagieren.

Die Stimmen von bekannten Figuren wie Apu Nahasapeemapetilon und Dr. Hibbert werden ersetzt. Das teilte die US-Produktionsfirma Fox Studios einem Bericht der Frankfurter Rundschau zufolge kürzlich mit.

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Jahrelange Kritik

Vor fünf Monaten kündigte der Schauspieler Hank Azaria bereits an, den Inder Apu nicht mehr synchronisieren zu wollen. Die stereotype Darstellung der Figur sorgte über Jahre hinweg immer wieder für Kritik.

Weitere Charakter, die von den Maßnahmen betroffen sind: Carl Carlson, der mit Homer Simpson im Kraftwerk arbeitet, und Sanjay Nahasapeemapetilon, Apus Bruder.

Weitere Serien reagieren

"The Simpsons" ist nicht die einzige Serie, die in Sachen Synchronisation Gegenwind bekam und Änderungen einleitete. Auch bei "Family Guy", "Central Park" und "Big Mouth" kam es bereits zu Ankündigungen von Umbesetzungen.